Der US-Vizepräsident JD Vance hat offiziell erklärt, dass er noch keine endgültige Entscheidung über seine Teilnahme an den Präsidentschaftswahlen 2028 getroffen hat. Der Politiker versprach jedoch, sich dem Thema in naher Zukunft wieder zuzuwenden.
Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf ein Interview von Vance mit dem Fernsehsender CBS News berichtet, wird das endgültige Urteil zusammen mit seiner Frau Ende dieses Jahres gefällt werden – nach den Zwischenwahlen im US-Kongress.
Die Position von Donald Trump
Trotz der Unentschiedenheit äußerte Vance die Überzeugung, dass der amtierende US-Präsident Donald Trump jede seiner Entscheidungen unterstützen werde. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass der US-Präsident jede Entscheidung, die ich letztendlich treffe, in jeder Hinsicht unterstützen wird. Aber wir haben noch nicht besprochen, wie genau diese aussehen wird', betonte der Vizepräsident.
Laut Vance hat er persönlich nie Gespräche mit Trump über seine politische Zukunft initiiert. Der Präsident selbst wirft dieses Thema jedoch häufig sowohl öffentlich als auch in privaten Gesprächen auf. Vance beschreibt Trump als einen Menschen, der tief in der Politik verwurzelt ist: „Der Präsident ist ein Politiker. Er liebt dieses Geschäft“.
Fokus auf das Hier und Jetzt
Derzeit liegt Vances Priorität, wie er sagt, in der Arbeit in der Administration und nicht in der Planung seiner zukünftigen Karriere. Er beschrieb die Art der Gespräche mit Trump wie folgt: „Man kann das weder als Unterstützung noch als Abschreckung bezeichnen. Einfach... Er spricht sozusagen darüber, zum Beispiel: ‚Was wird passieren? Wie können wir unseren Erfolg bewahren? Was bedeutet das für die Zukunft?‘. Es ist eher ein Gespräch in diesem Ton“.
Vance betonte, dass sich beide Politiker auf die aktuellen Aufgaben konzentrieren, weshalb eine detaillierte Diskussion über seine potenzielle Kandidatur bisher nicht stattfindet.
Blick von innen
Vor einer Woche tauchten in den Medien Informationen auf, wonach sich Donald Trump zunehmend fragt, ob Vance über die notwendigen Qualitäten verfügt, um als Kandidat der Republikanischen Partei aufgestellt zu werden. Laut Quellen der New York Times hält der Präsident den Vizepräsidenten nicht für den offensichtlichen und alternativlosen Nachfolger und betrachtet die Frage als offen, wobei er darauf mit den Worten antwortet, dass er „nicht so ganz sicher“ sei.“