Die Rocklegende Jon Bon Jovi musste sein Konzert in New York vorzeitig abbrechen. Der Vorfall ereignete sich während des achten Konzerts der Bon Jovi Forever Tour in der berühmten Madison Square Garden Arena. Der Künstler, der bereits etwa eineinhalb Stunden gespielt hatte, merkte, dass er das Showprogramm aufgrund eines schlechteren Gesundheitszustands nicht fortsetzen konnte.
Unterbrochenes Finale und Hilfe des Publikums
Das letzte Lied des Abends war der Kult-Hit „Livin' on a Prayer“. Bon Jovi sang es zusammen mit dem Gast – dem Frontmann der Band Train, Pat Monahan. Aufgrund seiner Stimmprobleme musste der Sänger einige Gesangspassagen an das Publikum übergeben, das den Refrain gemeinsam mit ihm sang.
Nach dem Lied trat der Musiker an das Mikrofon, um die Situation ehrlich zu erklären. Er entschuldigte sich bei den Fans dafür, dass er an diesem Abend nicht zu 100 % geben konnte.
„Es tut mir leid, es tut weh, und ihr bekommt nicht das Beste von mir“, gab der Sänger zu.
Ursache des Abbruchs und Zukunftspläne
Vertreter der Band gaben später bekannt, dass der vorzeitige Abbruch der Bühne auf eine akute Sinusitis zurückzuführen war, die zu Stimmproblemen führte. Trotz des Abbruchs versicherte Bon Jovi den Fans, dass das Konzert nicht endgültig abgesagt werde.
Der Künstler bat die Zuschauer, ihre Tickets aufzubewahren, und versprach, dass das Team definitiv einen anderen Termin für das Showprogramm finden werde. „Werft eure Ticketstümpel nicht weg, ich werde etwas finden“, sagte er.
Die Geschichte des Kampfes um die Stimme
Für Jon Bon Jovi sind Stimmprobleme kein neues Thema. Bereits 2022 durchlief der Musiker eine Operation an den Stimmbändern, nach der er sich lange erholen musste. Über diese schwierige Phase in seiner Karriere und den Kampf, wieder vollständig auftreten zu können, berichtete er in der Dokuserie „Thank You, Goodnight: Bon Jovi Story“.