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title: "Nordkoreanische Raketen über der Ukraine: Juri Ignat über die neue Taktik Russlands und den Mangel an Flugabwehr"
description: "Juri Ignat, Leiter des Kommunikationsmanagements der AFU, bestätigte den Einsatz nordkoreanischer Raketen KN-23 durch Russland gegen die Ukraine. 🚀 Der Feind nutzt eine gemischte Taktik aufgrund von Vorratsmangel und spielt auf den Mangel an Abfangmitteln der ukrainischen Flugabwehr an. In der Nacht zum 30. Juli wurden 9 ballistische Raketen abgefeuert, eine davon fiel in Polen. 🇺🇦🇵🇱"
date: 2026-07-30T11:46:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/juri-ignat-ueber-den-einsatz-nordkoreanischer-raketen-durch-russland-gegen-die-ukraine
tags: [yuriy-ignat, ukraine, russia, kn-23, air-force]
publisher: "XAB.info"
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# Nordkoreanische Raketen über der Ukraine: Juri Ignat über die neue Taktik Russlands und den Mangel an Flugabwehr

![Jurij Ignat, Befehlshaber der ukrainischen Luftstreitkräfte, vor Kampfflugzeugen und nordkoreanischen Raketen — Diskussion über neue russische Taktik und Mangel an Luftabwehr](https://xab.info/media/2026/07/30/yuriy-ignat-o-primenenii-severokoreyskih-raket-rossiyey-po-ukraine/yuriy-ignat-o-primenenii-severokoreyskih-raket-rossiyey-po-ukraine-1.webp)

Nachrichten der ukrainischen Geheimdienste und der Luftwaffe in der Nacht brachten eine beunruhigende Bestätigung: Russland hat begonnen, ballistische Raketen nordkoreanischer Herstellung vom Typ KN-23 bei Angriffen auf die Ukraine einzusetzen. Dies erklärte Juri Ignat, Leiter des Kommunikationsmanagements der Streitkräfte der Ukraine (AFU), im Kommentar zu den massiven Angriffen in der Nacht zum 30. Juli.

### Neues Arsenal: Von „Zirkon“ bis KN-23

Laut Ignat hat die russische Seite ihre Taktik geändert und begonnen, verschiedene Waffentypen zu „mischen“. Im Arsenal der Angreifer finden sich nun nicht nur die vertrauten „Iskander-M“, sondern auch die Seezielflugkörper „Oniks“ und „Zirkon“, die auf einer ballistischen Flugbahn fliegen. Besondere Aufmerksamkeit widmen ukrainische Experten dem Auftauchen der nordkoreanischen Raketen KN-23 in den Berichten.

„Sogar nordkoreanische Raketen tauchen jetzt in den Berichten auf, da unsere Streitkräfte und Geheimdienste die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes genau dieser Modifikation nicht ausschließen können... die lange Zeit nicht in unseren Berichten erwähnt wurde, aber heute wieder aufgetaucht ist“, betonte Ignat.

### Strategie des „Verdünnens“ und Erschöpfung der Vorräte

Experten der AFU verbinden diese Vielfalt der eingesetzten Munition mit der Erschöpfung der russischen Vorräte. Moskau ist gezwungen, verschiedene Raketentypen zu kombinieren, um die Intensität der Angriffe aufrechtzuerhalten. Insbesondere begannen die Gegner, die für die Bekämpfung von Luftzielen bestimmten Flugabwehrlenkraketen S-400, für Angriffe auf Bodenziele einzusetzen.

„Der Feind ‚verdünnt‘ die klassische Ballistik der ‚Iskander-M‘ mit Raketen vom Typ S-400. Dies ist eine Flugabwehrlenkrakete... doch die Russen setzen sie für Angriffe auf den Boden ein“, erläuterte der Leiter des Kommunikationsmanagements.

### Das Problem der Abfangung

Ein Schlüsselfaktor, auf den das russische Kommando setzt, ist der aktuelle Mangel an Abfangraketen für ballistische Ziele in der Ukraine. Der Feind rechnet damit, dass die ukrainische Flugabwehr einen massiven Angriff aufgrund des Mangels an Gegenmaßnahmen nicht effektiv abwehren kann.

Die Statistiken der Nacht zum 30. Juli bestätigen die Komplexität der Situation: Russland feuerte neun ballistische Raketen verschiedener Typen („Iskander-M“, S-400 oder KN-23) auf das Territorium der Ukraine ab. Das ukrainische Flugabwehrsystem konnte nur eine davon abschießen.

### Folgen des Angriffs

Der massive Angriff führte zu schweren Zwischenfällen, die über die Grenzen der Ukraine hinausreichten. Während des Luftangriffs fiel eine der russischen Marschflugkörper vom Typ Kh-101 auf polnisches Territorium, was eine diplomatische Reaktion auslöste, unter anderem seitens des Vorsitzenden des Europäischen Rates, Donald Tusk.