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title: "Kaja Kallas: Die EU bereitet 80 neue Sanktionen und einen Schlag gegen die russische „Schattenflotte“ vor"
description: "Kaja Kallas kündigte einen neuen Schlag gegen Russland an: Die EU bereitet 80 neue Sanktionen und einen Schlag gegen die „Schattenflotte“ vor. 🇪🇺💰 Laut der Chefin der EU-Diplomatie haben die Verluste des Aggressors bereits 1,5 Billionen Dollar erreicht. Zudem wird die Umschichtung eines Fonds in Höhe von 6,6 Mrd. EUR zur Unterstützung der Ukraine im Kontext der Schwächung der Position der USA diskutiert. 🇺🇦🔒"
date: 2026-06-09T01:26:00.000Z
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# Kaja Kallas: Die EU bereitet 80 neue Sanktionen und einen Schlag gegen die russische „Schattenflotte“ vor

![Kaja Kallas vor den Flaggen der EU und der Ukraine diskutiert neue Sanktionen gegen Russland](https://xab.info/media/2026/06/09/es-gotovit-80-novyh-sanktsii-protiv-rossii-kaya-kallas/es-gotovit-80-novyh-sanktsii-protiv-rossii-kaya-kallas-1.webp)

Die Europäische Union bereitet eine massive Ausweitung des Sanktionsdrucks auf Russland vor. Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, bestätigte, dass Brüssel plant, Beschränkungen gegen weitere 80 russische Organisationen und Einzelpersonen einzuführen. Diese Akteure unterstützen laut Diplomaten direkt die militärischen Aktionen gegen die Ukraine.

### Ziel: Zerstörung der Kriegswirtschaft

Die Erklärung von Kallas erfolgte auf Zypern, nach Abschluss eines informellen Treffens der Verteidigungsminister der Blockstaaten. Die Chefin der EU-Diplomatie betonte, dass die aktuelle Sanktionspolitik wirksam ist: Russland erleidet enorme Verluste, die bereits auf 1,5 Billionen Dollar geschätzt werden.

„Stein für Stein zerstören wir die Grundlagen der russischen Kriegswirtschaft“, so Kallas. Ihrer Meinung nach ist Moskau aufgrund des Verlusts von Geld, Menschen und strategischem Schwung gezwungen, die Intensität der Angriffe auf ukrainische Städte zu erhöhen, um Misserfolge an der Front zu kompensieren.

### Neuer Schlag gegen den Ölsektor

Brüssel beeilt sich, das 21. Sanktionspaket zu verabschieden. Im Mittelpunkt stehen der Energiesektor und die sogenannte „Schattenflotte“ Russlands. Die Beschränkungen sollen Finanzierungswege blockieren, die es Moskau ermöglichen, frühere Exportverbote für Kohlenwasserstoffe zu umgehen. Dies wird eine logische Fortsetzung des im April verabschiedeten 20. Pakets sein, das bereits das umfassendste der letzten zwei Jahre war und den Rüstungssektor sowie den Finanzsektor betraf.

### Umschichtung des Hilfsfonds

Auf dem Treffen der Minister wurde das Schicksal eines Fonds in Höhe von 6,6 Milliarden Euro diskutiert. Bisher wurden diese Mittel ausschließlich verwendet, um Geberländern die Kosten für bereits an die Ukraine gelieferte Waffen zu erstatten. Kaja Kallas schlägt nun vor, die Spielregeln zu ändern und dieses Geld für eine flexiblere Unterstützung Kiews zu nutzen, was es Europa ermöglichen würde, autonomer zu handeln.

Kallas wies auf die kritische Bedeutung der Eigenständigkeit der EU vor dem Hintergrund einer möglichen Schwächung der Position der Vereinigten Staaten hin. Die Aufgabe Europas besteht darin, eine stabile Unterstützung der Ukraine zu gewährleisten und Moskau nicht zu erlauben, seine militärische Überlegenheit wiederherzustellen.

### Sanktionen gegen die Deportation von Kindern

Neben den wirtschaftlichen und militärischen Beschränkungen hat Brüssel neue Maßnahmen gegen bestimmte Beamte und Organisationen eingeführt. Betroffen sind diejenigen, die an der illegalen Deportation ukrainischer Kinder und deren anschließender ideologischer Indoktrination beteiligt sind. Die Politik der EU bleibt unverändert: Vermögen werden eingefroren und die Finanzierung der Kriegsmaschinerie unterbunden.