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title: "Kellogg offenbart Putins territoriale Ziele: von Odessa bis Saporischschja – und die Analogie zu Hitler"
description: "Der ehemalige Sonderbeauftragte Trumps, Keith Kellogg, erklärte in einem Interview mit RBC-Ukraine, dass Putin den Krieg nicht beenden wolle und auf die Regionen Odessa und Saporischschja abziele, und verglich seine Strategie mit Hitlers Expansion."
date: 2026-08-26T07:28:06.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/kellogg-putins-kriegsplaene-odessa-saporischschja-hitler-analogie
tags: [kellogg, putin, ukraine-war, territorial-ambitions, un-security-council, russia-ukraine]
publisher: "XAB.info"
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# Kellogg offenbart Putins territoriale Ziele: von Odessa bis Saporischschja – und die Analogie zu Hitler

![Anthony Kelly hält an einem Pult mit Mikrofonen eine Rede und enthüllt Putins territoriale Ziele von Odessa bis Saporischschja](https://xab.info/media/2026/08/26/kellog-putin-war-plans-odessa-zaporizhzhia/kellog-putin-war-plans-odessa-zaporizhzhia-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Kellogg behauptet, dass Putin den Krieg nicht beenden wolle und neben den bereits kontrollierten Gebieten auf die Regionen Odessa und Saporischschja abziele
- Der ehemalige Sondergesandte zog eine Analogie zu Hitler und dem Sudetenland und erklärte, er glaube nicht an „begrenzte“ Ziele des Kremls
- Der stellvertretende ständige Vertreter der USA bei der UN, Dan Negrea, erklärte, es gebe keine militärische Lösung, und rief zu Verhandlungen auf
- Kellogg räumte ein, dass seine Prognose über das Ende des Krieges innerhalb eines Jahres nicht eingetroffen sei

Der ehemalige Sonderbeauftragte von US-Präsident Donald Trump, Keith Kellogg, erklärte in einem Interview mit der Journalistin Natalja Mosseitschuk, das von RBC-Ukraine veröffentlicht wurde, dass ein schnelles Ende des russisch-ukrainischen Krieges nicht zu erwarten sei, da Wladimir Putin seiner Einschätzung nach diesen „einfach nicht beenden“ wolle. Der Diplomat räumte ein, dass er noch am Unabhängigkeitstag der Ukraine im vergangenen Jahr geglaubt hatte, der Konflikt werde innerhalb eines Jahres enden – diese Prognose habe sich jedoch nicht erfüllt. „Das Problem dieses Krieges ist, dass Putin ihn einfach nicht beenden will. Er hatte zahlreiche Möglichkeiten und Gipfeltreffen, wie wir sie nennen, um aufzuhören und den Konflikt einzufrieren“, betonte Kellogg. Seiner Ansicht nach habe die Ukraine „unglaubliche Arbeit“ geleistet, um die russische Aggression abzuwehren, doch der Kremlchef werde, so der ehemalige Sondergesandte, nicht aufhören, bis er nicht nur die Region Luhansk, sondern auch die Regionen Odessa und Saporischschja eingenommen habe. Die Krim, erinnerte Kellogg, kontrolliere Russland bereits.

### „Das wird ihm niemand umsonst überlassen“: Die territorialen Ambitionen des Kremls

Kellogg wies ausdrücklich auf konkrete Regionen hin, die seiner Einschätzung nach zu den Prioritäten Moskaus zählen. Neben der bereits teilweise besetzten Region Luhansk und der Krim nannte der General die Regionen Odessa und Saporischschja als Ziele weiterer Expansion. „Ich habe immer betont: Wenn er das will, muss er dafür kämpfen. Umsonst wird ihm das niemand überlassen“, erklärte der ehemalige Sondergesandte. Damit beschrieb Kellogg faktisch ein Szenario, in dem Russland nicht bei den derzeit besetzten Gebieten stehen bleibt, sondern den Vormarsch in Richtung Süden und Südosten der Ukraine fortsetzt. Diese Warnung deckt sich mit dem, was zuvor auch andere amerikanische Militär- und Diplomatiequellen betont hatten, wonach der Kreml die Kontrolle über die Küstenregionen als strategische Priorität betrachtet.

### Historische Analogie zu Hitler und dem Sudetenland

Besondere Aufmerksamkeit verdient der historische Vergleich, den Kellogg im Interview anführte. Seinen Worten zufolge beunruhige ihn „immer die Analogie zum Zweiten Weltkrieg, als Adolf Hitler den Briten sagte, er brauche nur das Sudetenland der Tschechoslowakei. Und die Briten antworteten: Aber wir haben doch jetzt Frieden. Wie sehr sie sich irrten!“ Der Experte betonte, dass er Putins Aussagen über „begrenzte Ziele“ nicht glaube und nicht daran glaube, dass der russische Führer aufhören werde, sobald er einen Teil der Gebiete erhalte. Im Gegenteil: Kellogg sei überzeugt, dass Moskau bestrebt sein werde, weiter voranzudringen. „Auf Ihre Frage direkt geantwortet, weiß ich es nicht [wann der Krieg endet]. Putin muss sich doch eingestehen, dass er diesen Krieg nicht gewinnen kann. Einfach nicht. Das muss sich in seinem Bewusstsein verankern“, erläuterte der Diplomat. Dabei fügte er hinzu, dass der Konflikt umso länger dauere, umso mehr dies auf Seiten der Ukraine wirke, da sich mit der Zeit im Kreml die Erkenntnis bilde, dass ein militärischer Sieg unmöglich sei.

### Die Position der USA in der UN: „Es gibt keine militärische Lösung“

Angesichts der Aussagen Kelloggs rief der stellvertretende ständige Vertreter der USA bei den Vereinten Nationen, Dan Negrea, während einer Sitzung des Sicherheitsrats Russland und die Ukraine auf, Angriffe auf zivile Objekte zu beenden und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Seinen Worten zufolge betone Washington, dass es keine militärische Lösung des Konflikts gebe, und die USA seien bereit, friedliche Verhandlungen zu unterstützen. Diese Position stimmt formal mit der Rhetorik Kelloggs überein, der trotz seiner harschen Bewertung der Absichten Putins eine diplomatische Spur nicht ausschließt und die Rolle der europäischen Länder unterstreicht, die, so seine Worte, „die Herausforderung angenommen und die Ukraine nicht nur für den Westen, sondern für die ganze Welt unterstützen“.

### Wirtschaftlicher Kontext: Was Millionen Ukrainer aus dem Ausland zurückbringen wird

Parallel zu den Debatten über die Aussichten auf eine Waffenruhe, wie RBC-Ukraine berichtet, diskutieren Ökonomen, welches Wirtschaftsmodell Millionen Ukrainer aus dem Ausland zurückbringen könnte. Nach Einschätzung der Experten reichen allein hohe Gehälter nicht aus – erforderlich seien Sicherheit, bezahlbarer Wohnraum und Arbeit im erlernten Beruf. Dieser Faktor wird im Wesentlichen zu einem zusätzlichen Argument für den anhaltenden Charakter des Konflikts: Solange keine Sicherheit gewährleistet ist, bleibt das demografische und wirtschaftliche Potenzial der Ukraine teilweise „eingefroren“ im Ausland, was die langfristigen Aussichten des Wiederaufbaus des Landes beeinflusst.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Keine Verhandlungen? Kellogg offenbart Putins echte Kriegspläne](https://www.rbc.ua/ukr/news/peregovoriv-bude-kellog-rozkriv-realni-plani-1787729193.html) - Первичный источник интервью. Подтверждает цитаты Келлога о нежелании Путина прекращать войну, территориальных целях и аналогии с Гитлером.
- [„Kämpft dafür“: Kellogg offenbart, ob Trump Selenskyj die Abgabe des gesamten Donbass auflegte](https://tsn.ua/ru/politika/voyuyte-za-nee-kellog-raskryl-treboval-li-tramp-u-zelenskogo-otdat-vsyu-territoriyu-donbassa-3155864.html) - Смежный контекст: обсуждение позиции Трампа по Донбассу. Не противоречит основному тексту, дополняет картину переговоров.
- [Putin zielt auf zwei weitere Regionen der Ukraine ab: General Kellogg warnt vor gefährlichem Szenario](https://tsn.ua/ru/ukrayina/putin-natselilsya-esche-na-dve-oblasti-ukrainy-general-kellog-predupredil-ob-opasnom-stsenarii-3155894.html) - Смежный контекст: обсуждение позиции Трампа по Донбассу. Не противоречит основному тексту, дополняет картину переговоров.
- [Besetzung der Region Odessa und Kriegsfortsetzung: Kellogg spricht über Putins Pläne (Video)](https://focus.ua/voennye-novosti/765762-voyna-rf-protiv-ukrainy-kellog-predupredil-o-plane-putina-v-otnoshenii-odesskoy-oblasti) - Видеоматериал, подтверждающий тезис о планах России в отношении Одесской области и продолжении конфликта.

## ❓ FAQ

### Q: Welche Gebiete will Putin laut Kellogg erobern?
**A:** Kellogg nannte die Regionen Luhansk, Odessa und Saporischschja und erinnerte daran, dass Russland die Krim bereits kontrolliere. Seiner Einschätzung nach werde der Kreml nicht bei den derzeit besetzten Gebieten stehen bleiben.

### Q: Glaubt Kellogg, dass Putin nach dem Erhalt eines Teils der Gebiete aufhören wird?
**A:** Nein. Kellogg erklärte ausdrücklich, dass er an „begrenzte“ Ziele Putins nicht glaube und überzeugt sei, dass Russland bestrebt sein werde, weiter voranzudringen, sobald es einen Teil der Gebiete erhalte.

### Q: Was erklärte der Vertreter der USA in der UN über die Verhandlungsaussichten?
**A:** Der stellvertretende ständige Vertreter der USA bei der UN, Dan Negrea, erklärte, es gebe keine militärische Lösung, rief beide Seiten auf, Angriffe auf zivile Objekte zu beenden und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, und betonte die Bereitschaft Washingtons, den Friedensprozess zu unterstützen.

### Q: Welche Prognose hatte Kellogg zuvor über die Dauer des Krieges geäußert?
**A:** Am Unabhängigkeitstag der Ukraine im vergangenen Jahr glaubte Kellogg, der Krieg werde innerhalb eines Jahres enden. Er räumte ein, dass sich diese Prognose nicht erfüllt habe.