In London startete offiziell das Damen-Doppel bei Wimbledon 2026. Die erste Runde des Grand-Slam-Turniers bot den Zuschauern ein spannendes Duell innerhalb des ukrainischen Teams, das mit einem überzeugenden Sieg des erfahrenen Duos endete.

Totale Dominanz der Favoritinnen

Das ukrainisch-amerikanische Duo Ljudmyla Kichenok und Desirae Krawczyk, gesetzt als Nummer 11, trat mit dem klaren Ziel an, sich für die peinliche Niederlage in der ersten Runde von Roland Garros zu rehabilitieren. Ihre Gegnerinnen waren die Landsfrau Alexandra Olejnykova und die Mexikanerin Renata Sarazua. Bemerkenswert ist, dass Olejnykova am Vortag bereits ihre Einzelauftritte beendete und ihr Match vernichtend verlor.

Im Doppel war jedoch kein Widerstand zu spüren. Das Match dauerte nur 52 Minuten und entwickelte sich zu einer Demonstration der Meisterschaft des 11. gesetzten Paares. Von den ersten Aufschlägen an übernahmen Kichenok und Krawczyk die Initiative, brachen das Aufspiel der Gegnerinnen sicher und gaben ihnen nur einen Spielgewinn im ersten Satz ab. Das Ergebnis des ersten Satzes war ein beeindruckendes 6:1.

Der zweite Teil des Duells entwickelte sich zu einer wahren „Zertrümmerung“. Olejnykova und Sarazua konnten keinen nennenswerten Widerstand leisten und verloren den Satz „trocken“ mit 0:6, ohne auch nur einen Spielgewinn erzielen zu können.

Match-Statistiken

Die Statistiken des Matches sprechen eine deutliche Sprache über den Unterschied im Niveau der Teams an diesem Tag:

  • Siegerinnen (Kichenok/Krawczyk): 2 Asse, 3 Doppelfehler, 6 von 6 Break-Chancen verwertet.
  • Verliererinnen (Olejnykova/Sarazua): 1 Ass, 2 Doppelfehler, alle 4 Break-Chancen verpasst.

Weitergehende Aussichten

Im zweiten Rundengang (Achtelfinale) wird das 11. gesetzte Duo auf die Siegerinnen des Matches zwischen dem chinesischen Duo Xinyu Jiang/Xu Yifan und dem tschechisch-schweizerischen Paar Viktoria Golubic/Tereza Valentova treffen.

Erfolge im Einzel

Parallel zu den Doppelkämpfen glänzt die junge ukrainische Sternin Daria Snigur weiterhin im Einzel bei Wimbledon 2026. Sie erreichte zum ersten Mal in ihrer Karriere die dritte Runde dieses prestigeträchtigen Rasenmajors und festigte ihren Erfolg auf den Londoner Plätzen.