In der Nacht vom 20. August 2026 fügten die bewaffneten Streitkräfte Russlands Kiew und der Oblast Kiew einen der umfangreichsten Angriffe der letzten Zeit zu – unter Einsatz von ballistischen und Lenkflugkörpern, darunter „Kalibr“, sowie von Strahlflugdrohnen. Laut Berichten der Korrespondenten von RBC-Ukraine dauerte die Beschießung der Hauptstadt und der angrenzenden Gebiete fast neun Stunden. Infolge des Angriffs wurden Wohnhäuser, ein Kindergarten und ein Kinderkrankenhaus im Solomensky-Bezirk von Kiew sowie die zivile Infrastruktur in anderen Regionen beschädigt. Am Ort der Zerstörungen, die von Journalisten festgehalten wurden, sind eingestürzte Decken, aus den Fundamenten gerissene Wände, verformte Fahrzeuge und Gruppen von Menschen zu sehen, die die Trümmer untersuchen.
Chronologie und Charakter des Angriffs
Der Angriff erstreckte sich über die Nacht- und die frühen Morgenstunden und dauerte nach vorliegenden Angaben etwa neun Stunden. Der Gegner setzte mehrere Waffengenerationen ein: ballistische Raketen, Lenkflugkörper „Kalibr“ und Drohnen. Diese Kombination belastete die Luftverteidigungssysteme und ermöglichte es einigen Munitionsgürteln, zivile Objekte zu treffen. Die schwersten Zerstörungen wurden im Solomensky-Bezirk von Kiew festgestellt, wo die Schläge auf Wohnviertel und soziale Einrichtungen fielen.
Schläge auf den Solomensky-Bezirk: Krankenhaus, Kindergarten, Wohnen
Zu den betroffenen Objekten zählen ein Kinderkrankenhaus, ein Kindergarten und Mehrfamilienwohnhäuser. Wie berichtet, blieben Kinder und medizinisches Personal infolge des Treffers unverletzt. Trotz des Umfangs der Schäden versorgt die medizinische Einrichtung weiterhin Patienten: Am stärksten zerstört sind die technischen Räume, von denen einer nahezu bis auf das Fundament vernichtet wurde. Auf Fotos vom Ort sind Durchschlagslöcher in Wänden aus weißem Ziegelstein, herausgefallene Deckenplatten und aus den Trümmern ragendes Bewehrungseisen zu sehen, was auf eine hohe Sprengkraft hinweist.
Borispol und andere Regionen
In der Oblast Kiew wurden Borispol und die angrenzenden Gebiete getroffen: Die Russen trafen Lebensmittellager und Einrichtungen des Roten Kreuzes, wo Rettungskräfte zum Zeitpunkt der Aufnahmen weiterhin Brände löschten. Darüber hinaus wurde nach Angaben von Quellen die zivile Infrastruktur auch in den Oblasten Odessa und Tschernigow beschädigt, was auf einen weiten geografischen Umfang der nächtlichen Operation hinweist. Auch die in der Nähe der zerstörten Gebäude geparkten Fahrzeuge wurden beschädigt, einige von ihnen durch die Druckwelle verformt.
Widersprüchliche Daten
Die Zahlen zu den Opfern des Angriffs weichen in verschiedenen Quellen und auf verschiedenen Stadien der Berichterstattung voneinander ab, was für eine sich entwickelnde Lage typisch ist. Frühe Zusammenfassungen (darunter von UNN) meldeten mindestens vier Verletzte und die Beschädigung eines Kinderkrankenhauses. Mit dem Einlaufen von Informationen aus medizinischen Einrichtungen und von den Orten der Zerstörungen stiegen die Zahlen: In der Hauptzusammenfassung werden mindestens 14 Tote und etwa 40 Verletzte genannt. Dabei berichtet das Medium „Korrespondent“ über eine Verdopplung der Todesopfer, was auf einen weiteren Anstieg der endgültigen Verluste hindeuten könnte. Somit bleiben die endgültigen Daten zu den Toten und Verletzten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vorläufig und werden weiter präzisiert.
Reaktion und Ausrufung eines Trauertags
Aufgrund der menschlichen Opfer wurde der 21. August in Kiew zum Trauertag erklärt: Alle Unterhaltungsveranstaltungen in der Hauptstadt wurden abgesagt. Anwohner und Rettungskräfte arbeiten weiter an den Orten der Zerstörungen, räumen Trümmer ab und bewerten den Zustand der beschädigten Gebäude. Die Lage bleibt angespannt, und die Behörden rufen die Bürger zur Vorsicht auf und dazu, die offiziellen Mitteilungen über mögliche weitere Bedrohungen zu beachten.