Das Kabinett der Minister der Ukraine hat beschlossen, zusätzliche Mittel für die Vorbereitung Kiws auf die bevorstehende Heizsaison bereitzustellen. Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko bestätigte, dass der Hauptstadt weitere 2 Milliarden Hrywnja zur Verfügung gestellt werden. Diese Mittel werden zu einem Schlüsselinstrument für die Gewährleistung einer unterbrechungsfreien Wärmeversorgung und den Schutz der kritischen Infrastruktur.

Finanzierung im Rahmen des Resilienzplans

Die Regierung zielt auf die vollständige Umsetzung des Resilienzplans der Hauptstadt ab. Die bereitgestellten Mittel sollen den lokalen Behörden helfen, sich angemessen auf die Winterbedingungen vorzubereiten. Der Hauptfokus liegt auf dem Schutz wichtiger Energieanlagen vor möglichen Bedrohungen sowie auf Maßnahmen, die das Risiko von Wärmeversorgungsausfällen für die Stadtbewohner minimieren.

Sicherheitsstrategie für das Energiesystem

Zuvor wurde berichtet, dass das Kabinett bereits 3 Milliarden Hrywnja aus dem Reservefonds des Staatshaushalts für die Notfallbeschaffung zusätzlicher Wärmequellen bereitgestellt hat. Mit diesen Mitteln soll der Kauf und die Installation von 216 Blockmodul-Kesselanlagen geplant werden. Diese Maßnahme ist notwendig, um eine stabile Wärmeversorgung von Wohngebäuden angesichts der anhaltenden Angriffe auf die Energieinfrastruktur zu gewährleisten.

Mittelverteilung

Im Rahmen des allgemeinen Unterstützungsprogramms erfolgt die Budgetverteilung wie folgt:

  • 966 Millionen Hrywnja werden der Wiederaufbaubehörde für die Umsetzung von Projekten direkt in Kiew zur Verfügung gestellt.
  • Weitere 2 Milliarden Hrywnja erhalten die Regionen im Rahmen der Umsetzung ihrer eigenen Resilienzpläne.

So zielt der umfassende Ansatz der Regierung darauf ab, eine zuverlässige Reserve an thermischer Energie sowohl in der Hauptstadt als auch in anderen Regionen des Landes zu schaffen.