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title: "Kiew kommentiert die Erklärung Bulgariens zum Ende der Hilfe: „Die Zusammenarbeit geht weiter“"
description: "Kiew hat auf die Erklärung Bulgariens zum Ende der Hilfe für die Ukraine reagiert: Die kostenlosen Lieferungen sind beendet, aber die kommerzielle Zusammenarbeit geht weiter. Der Sprecher des Außenministeriums, Georgij Tichyj, bezeichnete dieses Format als vorteilhaft für beide Seiten und betonte, dass es dazu beiträgt, schneller Frieden zu erreichen. 🇺🇦🤝🇧🇬"
date: 2026-06-10T19:02:00.000Z
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# Kiew kommentiert die Erklärung Bulgariens zum Ende der Hilfe: „Die Zusammenarbeit geht weiter“

![Vertreter des ukrainischen Außenministeriums kommentiert Bulgariens Hilfsstatement – Zusammenarbeit läuft weiter](https://xab.info/media/2026/06/11/kiev-prokommentiroval-zayavlenie-bolgarii-o-prekrashchenii-pomoshchi/kiev-prokommentiroval-zayavlenie-bolgarii-o-prekrashchenii-pomoshchi-1.webp)

In Kiew wurde die jüngste Erklärung des bulgarischen Verteidigungsministers Dimitar Stojanov kommentiert, wonach Bulgarien die militärische Hilfe für die Ukraine einstellen werde. Der offizielle Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgij Tichyj, erklärte, dass die Waffenlieferungen nicht eingestellt würden, sich jedoch ihr Format geändert habe.

Während eines Briefings präzisierte Tichyj die Details der aktuellen Situation. Nach seinen Worten erhält die Ukraine derzeit zwar keine kostenlose militärische Hilfe mehr von Bulgarien, dies bedeute jedoch keinen Abbruch der Beziehungen im Bereich der Sicherheit.

### Kommerzielle Partnerschaft statt unentgeltlicher Hilfe

Der Sprecher des Außenministeriums betonte, dass die ukrainisch-bulgarische militärische Zusammenarbeit erfolgreich auf eine kommerzielle Basis umgestellt wurde. Experten und Vertreter Kiews betrachten dieses Format als vorteilhaft für beide Seiten.

„Die Ukraine erhält derzeit keine kostenlose militärische Hilfe von Bulgarien. Die ukrainisch-bulgarische militärische Zusammenarbeit auf kommerzieller Basis geht jedoch weiter und ist sowohl für die Ukraine als auch für Bulgarien vorteilhaft“, so Georgij Tichyj.

Kiew hofft auf eine weitere Entwicklung dieser Beziehungen. Die Logik ist einfach: Die Ukraine erhält die notwendigen Mittel für die Verteidigung, und bulgarische Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ihre Produktion auszuweiten und Gewinne zu erzielen.

### Der wirtschaftliche Aspekt der Sicherheit

Der Vertreter des Außenministeriums äußerte die Hoffnung, dass die militärische Zusammenarbeit im kommerziellen Bereich verstärkt werde. Nach Ansicht Kiews stärkt dies das Potenzial beider Länder. Insbesondere dankte Tichyj Bulgarien dafür, dass diese Möglichkeit erhalten bleibt, und unterstrich den Wert der Zusammenarbeit mit bulgarischen Rüstungsunternehmen.

„Diese Zusammenarbeit ist kommerziell und vorteilhaft für beide Seiten; sie ermöglicht es uns, schneller Frieden zu erreichen. Ich möchte diesen Punkt noch einmal betonen, denn je stärker die Ukraine ist, je mehr Mittel die Ukraine hat, je mehr Stärke vorhanden ist, desto schneller wird der Frieden eintreten“, betonte der Diplomat.

### Herausforderungen und Perspektiven der Rüstungsindustrie

Die Situation bei den Waffenkäufen spielt sich vor dem Hintergrund der aktiven Arbeit des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes ab. Obwohl Kiew die eigene Produktion ausbaut, steht die Branche immer noch vor einem Mangel an bestimmten importierten Teilen, die für die Montage und Wartung der Technik notwendig sind.

Zudem bleiben im Bereich der Stärkung der Luftabwehr noch Aufgaben ungelöst. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor über Vereinbarungen zum Kauf neuer Patriot-Systeme berichtet. Die Umsetzung dieser Pläne wird jedoch derzeit durch eine Reihe finanzieller, rechtlicher und technischer Hindernisse verzögert.