In Kiew gehen großangelegte Such- und Rettungseinsätze weiter. Rettungskräfte räumen Trümmer in den Gebieten, die von einem kombinierten Angriff russischer Truppen in der Nacht zum 6. Juli betroffen waren. In der Hauptstadt und der Oblast wurden neue Opfer der Tragödie entdeckt.
Neue Opfer im Darnyzkyj-Bezirk
Die Lage bleibt im Darnyzkyj-Bezirk kritisch, wo die Zerstörungen katastrophalen Ausmaßes sind. Mitarbeiter des Staatlichen Dienstes für Notfälle (GSCHS) berichteten von einer schweren Entwicklung der Ereignisse: Unter den Trümmern von Gebäuden wurde ein weiteres Opfer geborgen. Dies bestätigt, dass trotz der aktiven Arbeit der Rettungsteams weiterhin Opfer unter den Trümmern gefunden werden.
Steigende Opferzahlen
Infolge des Raketenangriffs und der Drohnenangriffe stieg die Gesamtzahl der Todesopfer auf 16. Außenminister Andrej Sybiha bestätigte, dass unter den Opfern ganze Familien sind, die durch den ballistischen Raketenangriff auf die Hauptstadt ums Leben kamen. Die schwersten Schäden erlitten die Bezirke Podilskyj und Darnyzkyj in Kiew sowie die Stadt Wyschnewoje.
Suche unter den Trümmern im Podilskyj-Bezirk
Die Rettungskräfte konzentrieren sich besonders auf den Podilskyj-Bezirk, in dem ein Wohnhaus zerstört wurde. Vorläufigen Berichten zufolge könnten sich unter den Trümmern noch etwa zehn Personen befinden. Die Arbeiten zum Abbau der Konstruktionen laufen rund um die Uhr, doch die Komplexität der Zerstörungen und die Gefahr von Einstürzen erschweren den Zugang zu den Verletzten.
Tag des Trauerns in der Hauptstadt
Infolge der tragischen Ereignisse wurde der 7. Juli in Kiew zum Tag des Trauerns erklärt. An diesem Tag werden in der Stadt die Staatsflaggen auf Halbmast gesetzt und alle Unterhaltungsveranstaltungen abgesagt. Diese Entscheidung wurde als Zeichen der Trauer um die Opfer und der Unterstützung für die betroffenen Familien getroffen.