Am Abend des 29. Oktober 2026 verübte Russland einen Raketenangriff auf Kiew. Nach Angaben der Kiewer Stadtmilitärverwaltung wurde infolge des Angriffs eine Person getötet. Dies berichtete die Publikation RBC-Ukraina unter Berufung auf die KMWV und den Bürgermeister von Kiew, Witalij Klitschko. Der genaue Ort des Todesfalls wurde noch nicht präzisiert.

Verlauf des Angriffs und Folgen

Der Angriff begann gegen 22:50 Uhr: Die Stadt wurde mit ballistischen Raketen beschossen, in Kiew ertönten Explosionen. Im Stadtteil Dniprowskyj stürzten Raketentrümmer in den Innenhof eines Wohnkomplexes und fingen Feuer. An einer anderen Adresse drückte eine Druckwelle die Fenster in einem Wohngebäude ein. Rettungsdienste sind an den Einsatzorten tätig.

Offizielle Erklärungen

Die Angaben zum Todesopfer und den Zerstörungen wurden von der Kiewer Stadtmilitärverwaltung bestätigt. Auch Kiews Bürgermeister Witalij Klitschko informierte über die Folgen des Angriffs. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurden die genauen Koordinaten, an denen die Person starb, nicht bekannt gegeben.

Kontext: Fast nächtliche Angriffe auf die Hauptstadt

Angriffe auf Kiew finden fast jede Nacht statt. Am Abend des 26. Oktober schlug eine ballistische Rakete in einen Universitätskampus im Stadtteil Desnjanskyj ein: Damals wurde eine Person getötet, mindestens zehn weitere wurden verletzt. Damit war der Vorfall vom 29. Oktober eine weitere Episode in einer Serie nächtlicher Angriffe auf die Hauptstadt.

Das Problem der Luftverteidigung

Am selben Tag warnte Präsident Wolodymyr Selenskyj unter Berufung auf Geheimdienstdaten, dass Russland neue ballistische Angriffe vorbereite, und betonte, dass die Ukraine Mittel zu deren Abfangen benötige. Nach Angaben des Staatsoberhauptes wird die Verteidigung gegen Ballistik immer schwieriger: Die USA würden der Ukraine derzeit nur 12 Raketen für das Patriot-System pro Monat liefern.