Am Morgen des 5. November sah sich Kiew erneut mit einer schwierigen Verkehrslage konfrontiert, wobei sich die größten Staus an den Zufahrten zu Brücken und auf wichtigen Hauptverkehrsstraßen konzentrierten. Wie RBC-Ukraine berichtet, versucht ein Großteil der Autofahrer während der Stoßzeiten, die Stadt vom linken zum rechten Ufer zu durchqueren, und genau in diesen Richtungen bilden sich die längsten Staus. Navigationskarten verzeichnen maximale Verzögerungen auf den Abschnitten, die zu den Brücken führen, und die Durchquerung der Stadt auf der Route „Osokorky – Maidan Nesaleschnosti“ wird von Diensten bereits auf 430–850 UAH geschätzt. Im Grunde genommen arbeitet das morgendliche Kiew unter hoher Belastung, wenn gewohnte Routen nicht mehr vorhersehbar sind.

Die Suedbruecke und die Verkehrsverteilung

Der Hauptgrund für die Verkehrserschwernisse bleibt die Verkehrsbeschränkung auf der Südbrücke, die nach russischen Angriffen eingeführt wurde. Da eine der wichtigsten Brückenverbindungen zwischen den Ufern faktisch nicht im Normalbetrieb arbeitet, hat sich der Verkehrsfluss auf die anderen Brücken verteilt. Dies hat zu einer erhöhten Belastung auf diesen geführt: Dort, wo der Verkehr vorher relativ frei floss, bilden sich nun dichte Staus. Gerade an den Zufahrten zu den Brücken und auf den Verbindungsstraßen verlieren die Autofahrer die meiste Zeit, und alternative „schnelle“ Wege gibt es während der morgendlichen Rushhour praktisch nicht mehr.

Ohne Strom und ohne Ampeln

Zusätzlich erschweren örtliche Stromausfälle den Verkehr in der Hauptstadt. In einer Reihe von Abschnitten funktionieren aufgrund von Stromausfällen die Ampeln nicht, was normale Kreuzungen in Risiko- und Verzögerungspunkte verwandelt: Autofahrer sind gezwungen, übervorsichtig zu sein, der Verkehrsfluss verlangsamt sich, und die Verspätungen summieren sich. Somit hat das Straßenproblem am 5. November eine doppelte Natur – es handelt sich sowohl um eine strukturelle Einschränkung der Kapazität durch die Südbrücke als auch um einen betrieblichen Ausfall, der mit der Energieversorgung zusammenhängt und die Echtzeit-Verkehrssteuerung beeinträchtigt.

Busse weichen auf die Darnyzkyj-Eisenbahnbruecke aus

Aufgrund von Sperrungen und Verkehrsbehinderungen in Kiew wurden die Routen einer Reihe von Bussen angepasst. Insbesondere die Linien Nr. 22ATD, Nr. 22TL und Nr. 91D verlaufen nun über die Darnyzkyj-Eisenbahnbrücke. Das bedeutet, dass ein Teil der Fahrgäste, die an die bisherigen Wege gewöhnt waren, umsteigen oder die neue Route berücksichtigen muss, während die Darnyzkyj-Querung zusätzlich durch den öffentlichen Nahverkehr belastet wird. Für die Stadtbewohner ist dies ein praktischer Hinweis: Vor der Fahrt lohnt es sich, die aktuellen Routenpläne zu prüfen, um nicht zu spät zur Arbeit oder zum Unterricht zu kommen.

Was kostet die Durchquerung der Stadt

Ein separater Aspekt des morgendlichen Bildes ist die Kosten- und Zeitfrage bei der Durchquerung der Stadt. Laut Navigationsdiensten wird eine Fahrt vom linken Ufer in das rechte Stadtzentrum je nach Route und Verkehr auf etwa 430–850 UAH geschätzt. Ein konkretes Beispiel ist die Route „Osokorky – Maidan Nesaleschnosti“, bei der die Preisspanne die Instabilität des Verkehrs widerspiegelt: Je nach Zeit und Auslastung kann die Fahrt sowohl am unteren als auch am oberen Ende dieser Spanne liegen. Für Privatfahrer sind das nicht nur Kosten, sondern auch Stunden, die im Stau verbracht werden.

Das Fazit des Morgens des 5. November in Kiew ist eine Überlagerung mehrerer Faktoren: Beschränkungen an der Südbrücke nach Angriffen, Verkehrsverteilung auf andere Übergänge, Stromausfälle mit nicht funktionierenden Ampeln und die Anpassung von Buslinien. Alle diese Elemente bilden zusammen eine konstant schwierige Verkehrslage, bei der Fahrern und Passagieren empfohlen wird, mehr Zeit für den Weg einzuplanen und aktuelle Routen und Beschränkungen im Voraus zu prüfen.