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title: "90% der Arbeit ist erledigt, doch die Politiker stecken fest: Sergei Kislytsa enthüllt Details zum Scheitern der Friedensverhandlungen"
description: "Sergei Kislytsa enthüllt Details der Friedensverhandlungen: Die Militärs haben 90 % der Arbeit geleistet, doch ein politisches Patt hat das Finale gescheitert. 🇺🇦🤝🇷🇺 Schlüsselstreitfragen blieben trotz Erfolgen in Genf und US-Beteiligung ungelöst. 📉"
date: 2026-07-09T10:58:00.000Z
lang: de
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# 90% der Arbeit ist erledigt, doch die Politiker stecken fest: Sergei Kislytsa enthüllt Details zum Scheitern der Friedensverhandlungen

![Sergei Kislica vor dem Logo des UN-Sicherheitsrates, diskutiert Details des gescheiterten Friedensgespräche](https://xab.info/media/2026/07/09/kislica-90-raboty-sdelano-politiki-tupik-mirnye-peregovory/kislica-90-raboty-sdelano-politiki-tupik-mirnye-peregovory-1.webp)

Der Friedensprozess, der im Winter geführt wurde, hat einen kritischen Punkt erreicht. Trotz erheblicher Fortschritte und der Schaffung einer soliden Grundlage für eine Einigung konnten Ukraine und Russland keine endgültige Kompromisslösung für die wichtigsten umstrittenen Fragen finden. Dies erklärte Sergei Kislytsa, Erster Stellvertretender Leiter des Präsidentenbüros, in einem Interview mit RBC-Ukraine.

Laut dem Beamten habe es vor allem die Arbeitsgruppe für militärische Fragen ermöglicht, dem Prozess alle Chancen auf Erfolg zu geben. Allerdings stellte sich heraus, dass technische und militärische Lösungen ohne politischen Willen nicht umgesetzt werden können.

### Schwierigkeiten bei Verifizierung und Überwachung

Kislytsa erklärte, dass selbst wenn Politiker die schwierigsten Fragen auf Deklarationsniveau lösen, deren Umsetzung eine abgestimmte Arbeit vor Ort erfordert. Es geht nicht nur um die Koordination ukrainischer und russischer Streitkräfte, sondern auch um die Schaffung eines komplexen Systems zur Verifizierung und Überwachung der Einhaltung der Vereinbarungen.

«Und darüber kann man nicht in fünf Minuten eine Einigung erzielen», betonte der Vertreter des Präsidentenbüros. Er stellte fest, dass die Überwachung der Front ein hochtechnologischer Prozess ist, der Folgendes umfasst:

    - Satellitenaufklärung;

    - Luftaufklärung;

    - Einsatz elektronischer Sensoren.

Die Arbeit an der Schaffung dieses Systems begann mit scheinbar banalen Dingen – der Abstimmung des Vokabulars. Die Parteien mussten sich auf ein gemeinsames Verständnis von Begriffen wie „Feuerpause“ oder „Berührungslinie“ einigen, um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden.

### Erfolge in Genf und die Rolle der USA

Im Rahmen der Verhandlungen in Genf konnten grundsätzliche Vereinbarungen bezüglich des Rahmens des zukünftigen Verifizierungssystems erzielt werden. Ein wichtiger Faktor war die Bestätigung des Teams von Donald Trump, dass die USA an diesem Prozess teilnehmen werden.

Doch trotz dieser Erfolge stieß der Prozess auf der Ebene der militärischen Arbeitsgruppe „an eine Wand“. Kislytsa stellte fest, dass die Militärspezialisten 90 % der Arbeit erledigt haben, die verbleibenden Schlüsselfragen jedoch ausschließlich auf politischer Ebene gelöst werden müssen.

### Schlüsselfiguren und Kontext

Eine besondere Rolle bei den Verhandlungen spielte der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine, Andrij Hnatow, der laut Kislytsa die Verhandlungen auf seiner Seite sehr erfolgreich führte.

Im Kontext der Diskussion über den Friedensprozess erinnerte Kislytsa auch an das neue Treffen von Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump. Außerdem wies er auf die Äußerungen eines Assistenten von Wladimir Putin hin, der im Verlauf der Verhandlungen von „türkischen und schwedischen Kriegen“ sprach und damit auf historische Präzedenzfälle anspielte.

Die Situation bleibt angespannt, insbesondere vor dem Hintergrund neuer, mehrdeutiger Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump über die Ukraine und Russland, die die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Ereignisse erhöhen.