Der ehemalige Sondergesandte des US-Präsidenten, Kit Kellogg, hat bestätigt, dass er plant, Kiew zu besuchen. Dies erklärte er auf dem Schwarzmeer-Sicherheitsforum und betonte dabei sein Engagement für die Unterstützung der Ukraine.

„Ich möchte jetzt bei den Ukrainern sein, aber leider ist das nicht möglich. Ich plane, Ende des Sommers in Kiew zu sein, und hoffe, dass wir uns treffen können“, so Kellogg.

In seiner Rede drückte er dem ukrainischen Volk seine Dankbarkeit für seine Widerstandskraft und seinen Beitrag zur Stärkung der Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten aus. Kellogg erinnerte auch daran, dass Russland den Krieg nicht gewinnen wird, und forderte Mosch auf, an den Verhandlungstisch zu kommen, wobei er darauf hinwies, dass die Ukraine seit 2014 nur etwa 1 % ihres Territoriums verloren hat.

Zuvor hatte Kellogg die NATO wegen ihrer Haltung gegenüber dem Iran kritisiert und den Bündnispartner als „feige“ bezeichnet. Er schlug zudem ein neues Verteidigungssystem vor, in dem die Ukraine eine der Schlüsselrollen einnehmen würde. Außerdem verglich er Wolodymyr Selenskyj mit Donald Trump und hob deren Entschlossenheit und Direktheit hervor.

Kellogg betonte wiederholt, dass er den Frontbereich persönlich besucht hat und die Lage aus erster Hand kennt. Seine Aussagen über einen möglichen Besuch in Kiew haben breite Resonanz gefunden und werden als wichtiges Unterstützungssignal für die ukrainische Seite gewertet.