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title: "\"Das baut Druck auf sie auf\": Präsident des Ukrainischen Judo-Verbandes nennt Hauptprobleme von Sportlern im Krieg"
description: "Der Präsident des Ukrainischen Judo-Verbandes Mychajlo Koschljak nannte in einem Interview mit Sport RBC.UA Logistik, demografische Verluste und psychologische Anspannung als Hauptschwierigkeiten für ukrainische Judoka während des Krieges."
date: 2026-10-19T18:33:58.856Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/koschljak-hauptprobleme-ukrainischer-judoka-krieg
tags: [judo, ukraine, war, sport, logistics, psychology]
author: "Dmitrij Schatolow"
publisher: "XAB.info"
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# "Das baut Druck auf sie auf": Präsident des Ukrainischen Judo-Verbandes nennt Hauptprobleme von Sportlern im Krieg

![Präsident des Ukrainischen Judo-Verbandes Mychajlo Koschljak bei einer offiziellen Veranstaltung](https://xab.info/media/2026/10/19/koshlyak-glavnye-problemy-ukrainskih-dzjudistov-vo-vremya-voyny/koshlyak-glavnye-problemy-ukrainskih-dzjudistov-vo-vremya-voyny-1.webp)

## Kernpunkte

- Mychajlo Koschljak nannte Logistik, demografische Verluste und psychologische Anspannung als Hauptprobleme ukrainischer Judoka im Krieg
- Es ist für Sportler schwer, Trainingslager und Wettkämpfe wegen Alarmen, Explosionen und Zugstopps zu erreichen
- Finanzierung und Trainingslager bleiben dank der Unterstützung des Ministeriums für Jugend und Sport unter Kontrolle
- Psychologische Anspannung beeinflusst laut Koschljak das finale Wettkampfergebnis

Der Präsident des Ukrainischen Judo-Verbandes Mychajlo Koschljak hat in einem exklusiven Kommentar gegenüber Sport RBC.UA über die zentralen Schwierigkeiten gesprochen, mit denen sich ukrainische Judoka unter Kriegsbedingungen konfrontiert sehen. Seiner Ansicht nach geht das Problem über das eigentliche Training und die Wettkämpfe hinaus: Es betrifft den gesamten Weg des Sportlers dorthin — von der Logistik und den Reisen durch das Land bis hin zum psychologischen Zustand, der die endgültigen Wettkampfergebnisse zunehmend beeinflusst.

### Logistik als Hauptaufgabe

Als eines der akutesten Probleme bezeichnete der Verbandschef die Logistik. Sportler müssen große Strecken durch die Ukraine zurücklegen, oft inmitten von Luftalarmen und Zugstopps. „Es ist derzeit sehr schwierig, zu den Trainingslagern und Wettkämpfen zu gelangen. Denn man muss durch das ganze Land reisen, und hier gibt es Explosionen, Alarme, Züge stoppen. Sie verstehen selbst — es ist Krieg“, betonte Koschljak. Selbst bei einem vorliegenden Trainingsplan wird somit die physische Fortbewegung zum Veranstaltungsort zu einer eigenständigen Herausforderung.

### Demografische Verluste

Parallel zur Logistik wies Koschljak auf den demografischen Faktor hin: Viele junge Sportler verlassen die Ukraine, was die Personalreserve verringert und die Vorbereitung erschwert. Seiner Einschätzung nach bilden Demografie und Logistik eine Kombination aus zwei wesentlichen externen Hindernissen, die der Verband bei der Organisation des Trainingsprozesses und der Wettkampfteilnahme berücksichtigen muss.

### Finanzierung unter Kontrolle

Gleichzeitig bleibt nach Angaben des Verbandspräsidenten die Situation bezüglich der Finanzierung und Durchführung von Trainingslagern unter Kontrolle. Koschljak hob die Unterstützung des Ministeriums für Jugend und Sport hervor: „Mit Hilfe des Ministeriums für Jugend und Sport ist bei uns, Gott sei Dank, alles in Ordnung. Es gibt einen Aktionsplan und einen Lagerplan, den der Verband ausarbeitet. Dieser Plan wird vom Ministerium genehmigt und wir setzen ihn um.“ Auf organisatorischer und ressourcenbezogener Ebene verläuft die Arbeit somit nach Plan.

### Psychologische Anspannung

Die größte Aufmerksamkeit erfordert nach Ansicht Koschljaks der psychologische Zustand der Sportler. Die ständigen militärischen Umstände und die Anspannung wirken sich seiner Aussage nach auf die Wettkampffähigkeit aus. „Eine sehr große Anspannung, das baut Druck auf sie auf. Die Sportler geben ihr Bestes, aber wir sehen eine große Nervosität, die das Endergebnis beeinflusst“, erklärte der Chef des Ukrainischen Judo-Verbandes. Er betonte, dass die Sportler weiterhin arbeiten und sich auf Wettkämpfe vorbereiten, die psychologische Belastung jedoch ein ernsthafter Faktor bleibt, der berücksichtigt werden muss.

Insgesamt arbeitet das ukrainische Judo unter den Bedingungen des Krieges nach Einschätzung der Verbandsführung im Modus der ständigen Bewältigung äußerer Einschränkungen: Logistik und Demografie bilden objektive Barrieren, die finanzielle Seite wird auf staatlicher Ebene unterstützt, und die psychologische Widerstandskraft der Athleten, von der das Ergebnis auf der Matte direkt abhängt, wird zur zentralen internen Herausforderung.

## Faktencheck und Quellen

- [Кошляк назвал главные проблемы украинских дзюдоистов во время войны: "Это давит на них"](https://sport.rbc.ua/ukr/othersport/koshlyak-nazvav-golovni-problemi-ukrayinskih-1792434569.html) - Primärquelle: Exklusiver Kommentar des Präsidenten des Ukrainischen Judo-Verbandes Mychajlo Koschljak. Die Thesen zu Logistik, Demografie, Finanzierung mit Unterstützung des Jugend- und Sportministeriums sowie psychologischer Anspannung wurden bestätigt. Zitate stimmen mit dem Text überein.

## Häufige Fragen

### Wer hat sich zu den Problemen der ukrainischen Judoka geäußert?

Der Kommentar stammt vom Präsidenten des Ukrainischen Judo-Verbandes Mychajlo Koschljak in einem exklusiven Interview mit Sport RBC.UA.

### Welche Hauptschwierigkeiten nannte Koschljak?

Er nannte schwierige Logistik, demografische Verluste (Weggang junger Sportler aus der Ukraine) und psychologische Anspannung, die die Ergebnisse beeinflusst.

### Wie steht es um die Finanzierung der Trainingslager?

Laut Koschljak ist die Situation kontrolliert: Der Verband entwickelt einen Aktions- und Lagerplan, den das Ministerium für Jugend und Sport genehmigt, und dieser Plan wird ausgeführt.

### Beeinflusst der psychologische Zustand das Ergebnis?

Ja, Koschljak merkte an, dass hoher Druck auf den Sportlern lastet und Nervosität das Endergebnis beeinflusst, obwohl sich die Athleten weiterhin auf Wettkämpfe vorbereiten.