Die Nummer-eins-Tennisspielerin der Ukraine, Marta Kostiuk, schaffte den Einzug in die dritte Runde von Wimbledon 2026. In einem extrem schwierigen Match über drei Sätze im zweiten Runde siegte die ukrainische Tennisspielerin mit Willenskraft gegen die „neutrale' Anna Blinkowa. Dieses Match war nicht nur eine Prüfung der Ausdauer, sondern bot Kostiuk auch die Möglichkeit, sich für die Niederlage einer anderen Ukrainerin, Julija Starodubzewa, zu rächen, die am Start des Turniers geschah.

Ein Verschleißkampf: 2 Stunden und 35 Minuten Kampf

Das Duell gegen Blinkowa entwickelte sich zu einer echten Ausdauerprüfung und dauerte 2 Stunden und 35 Minuten. Das Match verlief in einem harten Kampf, bei dem Kostiuk ihren typischen Charakter zeigte und es schaffte, den Verlauf der Begegnung nach einem schlechten Start zu wenden.

Im ersten Satz begann Kostiuk selbstbewusst und führte mit 2:0, doch die Gegnerin gelang es, das Spiel auszugleichen und den Satz in den Tiebreak zu zwingen. Dort hatte Marta erneut die Oberhand, machte jedoch am Ende bedauerliche Fehler und verlor den Satz mit 5:7 im Tiebreak.

Die Rückkehr und der entscheidende Ruck

Doch bereits im zweiten Satz schaltete die Ukrainerin sofort auf Aggression um, holte drei Aufschlag-Games in Folge und egalisierte den Stand im Match mit dem vierten Satzball – 6:3, trotz der verzweifelten Gegenwehr der Gegnerin.

Der entscheidende Satz begann mit einem verlorenen Game, aber danach legte die als 12. gesetzte Kostiuk einen wahnsinnigen Ruck hin und gewann fünf Games in Folge. Marta konnte ihren ersten Matchball auf der gegnerischen Aufschlagseite nicht verwerten, doch im neunten Game setzte die Ukrainerin der „neutralen' Tennisspielerin sicher den Garaus.

Statistik: Angriffe gegen Fehler

Die Matchstatistik bestätigt die totale Dominanz der Ukrainerin im Angriff: Kostiuk landete 5 Asse, während die Gegnerin keinen einzigen Aufschlag aus der Hand hatte. Außerdem erzielte Marta fantastische 46 Winner gegenüber nur 11 von Blinkowa.

Die Spannung wurde durch die eigenen 59 ungezwungenen Fehler der Ukrainerin im Vergleich zu 30 bei der Gegnerin noch erhöht, doch in den entscheidenden Momenten erwies sich die Klasse der Kiewnerin als überlegen.

Erfolge anderer ukrainischer Tennisspielerinnen

Zuvor fand im Damendoppel von Wimbledon 2026 ein lautes ukrainisches Derby statt, bei dem Ljudmyla Kitschenok und Desirae Krawczyk Alexandra Olejnikowa und Renata Sarazua total dominierten und den Gegnerinnen im gesamten Match nur ein Game ließen. Auch Daria Snihir sorgt für einen echten Furore im Einzel und zog erstmals in ihrer Karriere in die dritte Runde des prestigeträchtigen Rasen-Major-Turniers ein.

Zuvor haben wir berichtet, auf welchen Positionen sich die Ukrainerinnen im aktualisierten WTA-Ranking befinden.