Bei dem WTA-500-Turnier in der mexikanischen Stadt Guadalajara ist das Turnier der ukrainischen Tennisspielerin Marta Kostjuk zu Ende gegangen. Im spannenden Viertelfinale unterlag die Weltranglisten-Zehnte der in neutraler Funktion antretenden Ljudmila Samsonowa, die dank dieses Sieges ins Halbfinale des Turniers einzog.

Verlauf des Matches und Statistiken

Das Match dauerte zwei Stunden und 30 Minuten und blieb vor allem durch die Vielzahl an unforced Fehlern auf beiden Seiten in Erinnerung. Im ersten Satz konnte Kostjuk einen schwachen Start wettmachen und gewann die Partie mit 6:4, doch im zweiten und dritten Satz konnte sie ihren Vorsprung nicht halten und verlor diese mit 2:6 und 5:7. Am Ende des Matches hatte die Ukrainerin drei Asse, sechs Doppelfehler und vier von sechs Breakbällen verwandelt. Weitere Details zum Ergebnis berichtet die Sport RBC.UA.

Verpasste Chance auf einen Rekord

Die Niederlage war für Kostjuk aus Sicht des Rankings besonders schmerzhaft. Bei einem Einzug ins Halbfinale hätte sie eine reale Chance gehabt, im aktualisierten WTA-Ranking die polnische Tennisspielerin Iga Swiatek zu überholen und sich erstmals in ihrer Karriere auf dem neunten Platz der Weltrangliste wiederzufinden. Das Ausscheiden knapp vor dem Halbfinale beraubte die Ukrainerin dieser Möglichkeit.

Geschichte der direkten Duelle

Das Match in Guadalajara war das fünfte direkte Aufeinandertreffen der beiden Sportlerinnen auf professioneller Ebene. Laut den vorliegenden Daten gelang es Kostjuk bislang nie, Samsonowa zu besiegen, was diese Gegnerin zu einer der schwersten für die Ukrainerin im Tour-Kalender macht.

Wie die Ukrainerin ins Viertelfinale einzog

Zu erinnern ist, dass Kostjuk mit einem gewissen Maß an Glück ins Viertelfinale einzog: In der vorherigen Runde erhielt sie ein „Geschenk" in Form eines Rückzugs der Gegnerin und zog ohne Spiel ins Viertelfinale ein. So war der Weg zum potenziellen Halbfinale und zum Rekord-Ranking weitgehend erleichtert, doch im entscheidenden Match fehlte der Ukrainerin die nötige Stabilität.