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title: "Kraftstoffkollaps in der Krim: Verkaufsverbot für Benzin und Stromausfälle"
description: "Auf der Krim wurde ein vollständiges Verkaufsverbot für Kraftstoffe für Bürger eingeführt. Sergej Aksjonow bestätigte, dass Benzin nun nur noch staatlichen Dienststellen zugänglich ist. Im Zuge von Drohnenangriffen wurde die Fährverbindung eingestellt und ein Plan für Stromabschaltungen eingeführt. 🛢️🚫⚡"
date: 2026-06-21T07:56:00.000Z
lang: de
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# Kraftstoffkollaps in der Krim: Verkaufsverbot für Benzin und Stromausfälle

![Auto tankt an einer Lukoil-Tankstelle in der Krim vor dem Hintergrund steigender Kraftstoffpreise](https://xab.info/media/2026/06/21/toplivnyj-kollaps-v-krymu-zapret-na-prodazhu-benzina/toplivnyj-kollaps-v-krymu-zapret-na-prodazhu-benzina-1.webp)

In der vorübergehend besetzten Krim wurde ab dem 21. Juni ein vollständiges Verkaufsverbot für Kraftstoffe eingeführt. Wie der Leiter der Besatzungsverwaltung, Sergej Aksjonow, mitteilte, gelten die Einschränkungen für alle Zahlungsarten: Bargeld, bargeldlose Zahlungen und Gutscheine. Das Verbot gilt sowohl für Privatpersonen als auch für juristische Personen.

### Kraftstoff nur für die Bedürfnisse der Besatzer

Laut Aksjonow werden Benzin und Diesel nun ausschließlich staatlichen Dienststellen abgegeben, die die Lebenserhaltung und Sicherheit der Halbinsel gewährleisten. Weitere Entscheidungen im Zusammenhang mit der Situation auf dem Kraftstoffmarkt werden gesondert mitgeteilt.

Die Situation auf der Krim hat sich nach dem Drohnenangriff in der Nacht zum 21. Juni drastisch verschärft. Infolge der Angriffe sah sich Russland gezwungen, die Fährverbindung zur Halbinsel einzustellen. Dies wurde zu einem kritischen Faktor, da die logistischen Lieferketten bereits zuvor beeinträchtigt waren.

### Energiekrise und Angriffe auf die Infrastruktur

Neben dem Kraftstoffmangel wurden auf der Krim auch Stromabschaltungen nach einem Plan eingeführt. Laut Angaben von „Krymenergo' ist ein Teil der Halbinsel ohne Strom. In sozialen Medien berichten Einwohner, dass die Stromausfälle unmittelbar nach einer Serie von Explosionen begannen.

Die Wurzeln der Kraftstoffkrise liegen in den erfolgreichen Angriffen der Ukrainischen Streitkräfte auf die logistischen Arterien der Besatzer. Insbesondere der Korridor Krim – Donezk, der eine der wichtigsten Versorgungsstrecken war, wurde getroffen. Derzeit bleibt die Krimbrücke der einzige, aber überlastete Kanal.

Zudem führen ukrainische Kräfte systematische Angriffe auf Raffinerien auf dem Territorium der Russischen Föderation durch. Am 28. Mai wurde die Raffineri Tuapse angegriffen – eines der größten Unternehmen im Süden Russlands, das die russische Armee mit Kraftstoff versorgt.

### Steigerung der Einschränkungen

Die Probleme mit Kraftstoff auf der Krim nehmen zu. Bereits seit dem 1. Juni wurde der Verkauf von Benzin der Marken 92 und 95 mit erheblichen Einschränkungen durchgeführt. Priorität hatten Unternehmen, während den Bewohnern nur das Betanken mit maximal 20 Litern Benzin der Marke 92 gestattet war. Nun ist der Zugang zu Ressourcen für die Zivilbevölkerung vollständig unterbunden.