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title: "Zum Supermarkt im Panzerwagen: Wie Freiwillige in Kramatorsk unter der Bedrohung durch FPV-Drohnen leben"
description: "Eine Freiwillige von Universal Aid Ukraine hat erzählt, wie in Kramatorsk wegen FPV-Drohnen selbst eine Fahrt in den Supermarkt ein gepanzertes Fahrzeug und den Detektor „Chujka' erfordert. Im Jahr 2025 hat das Team 1200 Zivilisten evakuiert."
date: 2026-09-09T11:00:22.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/kramatorsk-freiwillige-gepanzertes-fahrzeug-fpv-drohnen
tags: [kramatorsk, fpv-drones, volunteers, evacuation, universal-aid-ukraine, donbas]
publisher: "XAB.info"
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# Zum Supermarkt im Panzerwagen: Wie Freiwillige in Kramatorsk unter der Bedrohung durch FPV-Drohnen leben

![Freiwilliger in Schutzausrüstung mit Funkgerät neben einem gepanzerten Fahrzeug in Kramatorsk](https://xab.info/media/2026/09/09/kramatorsk-volontery-bronirovannoe-avto-fpv-drony/kramatorsk-volontery-bronirovannoe-avto-fpv-drony-1.webp)

In Kramatorsk ist der Alltag für jene, die an der vordersten Linie der zivilen Evakuierung arbeiten, längst nicht mehr sicher. Wie Anna Elsbernd, Leiterin des internationalen Evakuierungsteams Universal Aid Ukraine, im Alter von 26 Jahren, erzählt, erfordert selbst eine Fahrt in einen gewöhnlichen Supermarkt inzwischen ein gepanzertes Fahrzeug und einen tragbaren Drohnen-Detektor „Chujka'. Dies sagte sie in einem Interview mit „Zensor.NET', auf das sich RBC-Ukraine bezieht. Anna lebt seit Anfang 2023 in Kramatorsk und verbringt etwa 11 Monate im Jahr in der Ukraine und fährt vor allem zu Weihnachten nach Deutschland.

### Gepanzertes Fahrzeug und Drohnen-Detektor – der neue Alltag

Wie die Freiwillige berichtet, greifen FPV-Drohnen Fahrzeuge auf den Hauptstraßen der Stadt an, und die Gefahr kann jederzeit entstehen. „Wir müssen mit einem gepanzerten Fahrzeug und einer „Chujka' in den Supermarkt fahren', sagt Anna. Das Team ist gezwungen, ständig auf den Himmel zu achten, sich vor Drohnen zu verstecken und seine Routen zu wechseln; festzustellen, wann es in der Stadt „sicherer' ist, ist praktisch unmöglich: Die Angriffe erfolgen plötzlich, und die Drohnen fliegen so schnell, dass ein Mensch die Bedrohung oft nicht rechtzeitig bemerkt und darauf reagieren kann.

### „Drohnen folgen uns'

Besonders deutlich spürbar ist das Problem bei der Bewegung innerhalb der Stadt und ihrer Umgebung. „Drohnen folgen uns; wir sehen unser Auto auf dem Tracker, und die Drohne verfolgt es weiter. Wir müssen die Drohne abhängen und schneller sein. Oder uns vor ihr verstecken', erzählt Anna. Sie merkt an, dass sie sich nicht mehr an eine einzige Evakuierung erinnert, bei der das Team keine Drohne gesehen hätte, und betont, dass selbst ein gewöhnlicher Umzug innerhalb von Kramatorsk eine ständige Berücksichtigung der Schlaggefahr erfordert.

### Evakuierung: Verantwortung für fremde Leben

Die schwierigste Phase ist die Evakuierung der Zivilisten. Sobald die Menschen in das Fahrzeug steigen, ist das Team nicht nur für seine eigene Sicherheit, sondern auch für das Leben der Passagiere verantwortlich. Die Freiwilligen können selbst Angst empfinden, müssen aber Ruhe bewahren und die Menschen davon überzeugen, dass alles gut wird. Im Jahr 2025 hat Universal Aid Ukraine laut Angaben der Organisation selbst 1200 Zivilisten aus gefährlichen Gebieten evakuiert; derzeit arbeiten ihre Teams in Kramatorsk, Slawiansk, Malotaranowka, DruSCHkivka sowie in der Oblast Dnipropetrowsk.

### Eine Stadt, die leer wird

Trotz der täglichen Gefahr nennt Anna Kramatorsk ihre Lieblingsstadt in der Ukraine – „ehrlich, echt und mit vielen persönlichen Momenten verbunden' – und erinnert sich an die Natur des Donbass, die Felder, Wälder, Gewässer und den Nachthimmel. Dabei sieht sie, wie die Stadt, die ihr in dreieinhalb Jahren zum Zuhause geworden ist, allmählich leer wird, und gerade jetzt kann sie sie nicht verlassen: Die obligatorische Evakuierung läuft, und immer mehr Menschen benötigen Hilfe. „Ich evakuiere meine Nachbarn, und mein Gehirn ruht nie', gibt die Freiwillige zu und nennt die Unfähigkeit, sich auch nur kurz von dem Krieg abzulenken, die Hauptquelle ihrer Erschöpfung.

### Widersprüchliche Daten

Die zentralen Zahlen und Einschätzungen im Beitrag – insbesondere der Wert von 1200 Evakuierten im Jahr 2025 und die Aussage, dass „keine Evakuierung ohne Drohnenbeobachtung stattfand' – beruhen ausschließlich auf dem persönlichen Zeugnis von Anna Elsbernd und sind durch eine unabhängige zweite Quelle nicht bestätigt. Die Formulierung in der Fotoüberschrift, dass die Stadt ihr in „dreieinhalb Jahren' zum Zuhause geworden sei, stimmt mit der Angabe überein, dass sie Anfang 2023 umgezogen ist, bei einem aktuellen Datum von September 2026, wobei die genaue Zählung von der Interpretation abhängt. Außerdem enthält die Datenbank der überprüften Quellen Veröffentlichungen über ein gepanzertes Fahrzeug im Kontext einer anderen Person und eines anderen Ereignisses, die nichts mit der Geschichte der Freiwilligen aus Kramatorsk zu tun haben und nicht mit diesem Beitrag vermischt werden dürfen.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [В супермаркет - на бронированном авто: волонтер рассказала о буднях Краматорска](https://www.rbc.ua/ukr/news/supermarketu-bronovanomu-avto-k-sogodni-zhive-1788948703.html) - Первичный источник: интервью Анны Элсбернд, детали о бронированном авто, «Чуйке», 1200 эвакуированных за 2025 год, локациях работы команды.
- [Бронированное авто спасло водителю жизнь: Стерненко объяснил, откуда у него Range Rover и охрана. Фото](https://www.obozrevatel.com/novosti-obschestvo/bronirovannoe-avto-spaslo-voditelyu-zhizn-sternenko-obyasnil-otkuda-u-nego-range-rover-i-ohrana-foto.htm) - Другой персонаж и событие; к истории волонтера из Краматорска отношения не имеет, в текст не включен.
- [Стерненко рассказал детали нападения на него: госохрана, бронированное авто и две дырки в джинсах](https://www.pravda.com.ua/rus/news/2025/05/02/7510298/) - Не связан с темой; исключен из фактологической базы статьи.
- ["Приходится прятаться и ждать". Как волонтеры спасают гражданских из опасных районов](https://news.telegraf.com.ua/ukraina/5949566-prikhoditsya-pryatatsya-i-zhdat-kak-volontery-spasayut-grazhdanskikh-iz-opasnykh-rayonov) - Контекстный источник о работе волонтеров по эвакуации гражданских из опасных районов; согласуется с темой.