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title: "Der Preis von Paschinjans Niederlage: Wie der Kreml 50 Millionen Dollar und 100.000 Stimmen mobilisiert"
description: "Der Kreml plant eine großangelegte Operation, um die Wiederwahl Paschinjans zu vereiteln: 50 Millionen Dollar für den Transport von 100.000 Stimmen aus Russland und geheime Unterstützung der Opposition. 🇦🇲🇷🇺 US-Geheimdienste schlagen Alarm wegen der Sicherheit des Premierministers vor dem Hintergrund verstärkter Desinformationsangriffe. 🕵️‍♂️"
date: 2026-05-29T11:26:00.000Z
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# Der Preis von Paschinjans Niederlage: Wie der Kreml 50 Millionen Dollar und 100.000 Stimmen mobilisiert

![Nikol Paschinjan vor dem Hintergrund politischer Spannungen: Russland greift in die Wahlen in Armenien ein](https://xab.info/media/2026/05/29/kreml-mobilizuet-50-millionov-dlya-pobedy-v-armenii/nikol-pashinyan-elections-russia-influence.webp)

In den Gängen der Macht entbrennt ein verborgener Krieg, bei dem es nicht nur um einen Regierungswechsel, sondern um eine geopolitische Wende in einer ganzen Region geht. Hinter den Kulissen der bevorstehenden Wahlen in Armenien hat sich eine großangelegte Operation entfaltet, deren Ziel die Abkehr vom pro-westlichen Kurs von Nikol Paschinjan ist. Nach Angaben westlicher Geheimdienste ist Moskau bereit, beispiellose Maßnahmen zu ergreifen, um die Wiederwahl des amtierenden Premierministers zu verhindern.

Im Herbst 2025 wurde im Inneren des Kremls eine geheime Abteilung gegründet – das „Amt für strategische Zusammenarbeit und Partnerschaft“. Genau dieses Organ soll, so gut informierte Quellen, das Gehirn für die Koordinierung des Einflusses auf die politischen Prozesse in Armenien sein. Für Russland wurde der Verlust der Kontrolle über Jerewan, das jahrzehntelang in seiner Interessensphäre lag, zu einer Frage der nationalen Sicherheit.

### Operation „100.000 Stimmen“

Die Strategie des Kremls ist einfach und zynisch: die Nutzung der Diaspora als politisches Instrument. Es wurde bereits beschlossen, 100.000 Armenier, die in Russland leben, in ihre Heimat zu bringen, damit sie an der Wahl teilnehmen können. Das Budget dieser logistischen Operation wird auf kolossale 50 Millionen Dollar geschätzt. Mitte Mai wurden strenge Quoten für die Regionen festgelegt: lokale Verwalter erhielten Direktiven zur Rekrutierung und zum Transport des Wahlvolks und müssen über den Fortschritt der Vorbereitungen berichten.

### Wer ist der Favorit des Kremls?

Auf der Liste potenzieller Kandidaten, die Paschinjan ersetzen könnten, nennen westliche Beamte den Namen des Milliardärs Samwel Karapetjan. Seine Partei „Starke Armenien“ belegt derzeit nur den sechsten Platz in den Umfragen und liegt hinter Paschinjans „Bürgervertrag“, der mit 30 % Unterstützung klar führt. Das Paradoxon der Situation besteht darin, dass Karapetjan wegen Aufrufen zum Sturz der Regierung unter Ermittlung steht, seine Anwälte jedoch jede Verschwörung mit Moskau kategorisch bestreiten.

### Schattenkrieg und Sicherheitsbedrohungen

Parallel zur logistischen Mobilisierung hat Russland den Informationskrieg intensiviert. Desinformationskampagnen im Internet nehmen an Fahrt auf und schaffen eine angespannte Atmosphäre in der Gesellschaft. Die Lage ist so kritisch, dass die US-Geheimdienste ernsthafte Bedenken hinsichtlich der physischen Sicherheit des Premierministers geäußert haben. Nach Angaben von Quellen hat die CIA in den letzten Jahren Paschinjan bei der Organisation seiner persönlichen Bewachung heimlich unterstützt.

### Geopolitische Folgen

Ein Sieg Paschinjans eröffnet Armenien den Weg zu neuen strategischen Allianzen. Kürzlich besuchte US-Außenminister Marco Rubio Jerewan und unterzeichnete Abkommen zur Erschließung von Bodenschätzen und zur Schaffung eines Verkehrskorridors nach Zentralasien. Experten warnen: Im Falle einer Niederlage Paschinjans dürften diese Initiativen wahrscheinlich eingefroren werden, und Russland wird sein Transitmonopol behalten.

Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse setzt Moskau weiterhin wirtschaftlichen Druck aus und droht mit der Aufhebung von Sonderlieferungen von Gas und Diamanten. Der stellvertretende Außenminister Russlands, Michail Galuzin, erklärte direkt, dass der Kurs auf die Eurointegration für Moskau „absolut inakzeptabel“ sei. Doch Jerewan, gestützt auf die Unterstützung des Westens, einschließlich öffentlicher Aussagen von Donald Trump, ist bereit, seine Souveränität zu verteidigen und die Abhängigkeit von einem einzigen Verbündeten abzulehnen.