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title: "Peschkow: Moskau schließt Wiederaufnahme der Dreiparteiengespräche zur Ukraine nach den Besuchen von Witkoff und Kushner nicht aus"
description: "Peschkow erklärte, dass Moskau eine Wiederaufnahme der Dreiparteiengespräche zur Ukraine nach den Besuchen von Witkoff und Kushner im Kreml und in Kiew nicht ausschließt. Im Kreml wurde Trump für die friedensfördernden Bemühungen gedankt."
date: 2026-09-07T11:20:03.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/kreml-peschkow-dreiparteiengespraeche-ukraine-us-gesandte
tags: [ukraine-russia-talks, kremlin, peskov, us-envoys, kushner, witkoff, trump, zelensky, anchorage-formula]
publisher: "XAB.info"
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# Peschkow: Moskau schließt Wiederaufnahme der Dreiparteiengespräche zur Ukraine nach den Besuchen von Witkoff und Kushner nicht aus

![Ukraine-Gespräche: Witkoff und Kushner bei einem Dialog-Format-Treffen](https://xab.info/media/2026/09/07/kremlin-peskov-three-party-talks-ukraine-us-envoys/kremlin-peskov-three-party-talks-ukraine-us-envoys-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Peschkow erklärte, dass Russland eine Wiederaufnahme der Dreiparteiengespräche zur Ukraine nicht ausschließt und die friedensfördernden Bemühungen der USA wertschätzt.
- Am 5. September verhandelten Witkoff und Kushner etwa drei Stunden lang mit Putin in Moskau, am 6. September reisten sie erstmals nach Kiew.
- In Kiew schlossen sich Vertreter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands den Verhandlungen mit Selenskyj an; diskutiert wurden Sicherheitsgarantien und die territoriale Frage.
- Der Kreml legte nicht offen, worin sich die Vorschläge der USA von der „Anchorage-Formel“ unterscheiden, und erklärte, es lägen keine Daten über die Ergebnisse der Kiewer Phase vor, während Selenskyj den Besuch als produktiv bezeichnete.

Im Kreml wurden die Ergebnisse der Reise der amerikanischen Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner kommentiert, die diese Woche nacheinander Moskau und Kiew besuchten. Laut RBC-Ukraine, unter Berufung auf Aussagen des Pressesprechers des russischen Präsidenten Dmitri Peschkow, die von russischen Medien zitiert werden, legte der Kreml öffentlich erneut den Schwerpunkt auf Friedensverhandlungen. Moskau schließe, so der Sprecher, eine Wiederaufnahme der Dreiparteiengespräche zur Ukraine nicht aus und werte, wie er es ausdrückte, die friedensfördernden Bemühungen der amerikanischen Seite hoch. Peschkow betonte zudem, dass Wladimir Putin Donald Trump persönlich für sein Streben nach Frieden gedankt habe.

### Dreiparteienformat nicht ausgeschlossen

Das zentrale Element der Kreml-Erklärung war die Bereitschaft Moskaus, zum Format der Dreiparteiengespräche zurückzukehren – mit Beteiligung Russlands, der Ukraine und der vermittelnden Seite. Peschkow ging nicht auf Details ein, aber er merkte an, dass die Vorschläge, die die Gesandten der USA während des Treffens mit Putin geäußert hatten, von ihm nicht mit der sogenannten „Anchorage-Formel“ abgeglichen wurden. Das bedeutet, dass im öffentlichen Raum noch keine offizielle Bestätigung darüber vorliegt, inwieweit sich die neuen amerikanischen Initiativen von den zuvor diskutierten Parametern einer Regelung unterscheiden.

### Chronologie der Besuche der US-Gesandten

Laut vorliegenden Angaben trafen Witkoff und Kushner am Samstag, dem 5. September, in Moskau ein, um mit Putin zu verhandeln; das Treffen im Kreml dauerte etwa drei Stunden, und zu Beginn des Gesprächs bezeichnete der russische Führer die Lage in der Ukraine als „kompliziert“. Am folgenden Tag, dem 6. September, reiste die amerikanische Delegation erstmals nach Kiew, wo sie mehrere Runden von Verhandlungen mit Wladimir Selenskyj führte, woraufhin sich Vertreter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands dem Gespräch anschlossen. Im Zentrum der Diskussion standen Sicherheitsgarantien und die territoriale Frage.

### „Anchorage-Formel“ und Sicherheitsgarantien

Die Diskussion über Sicherheitsgarantien und die territoriale Frage in Kiew deutet darauf hin, dass die amerikanische Delegation von allgemeinen Erklärungen zu konkreten Elementen einer künftigen Regelung übergegangen ist. Dabei legt der Kreml bewusst offen, wie genau die Positionen Washingtons zur „Anchorage-Formel“ stehen, was Raum für weitere diplomatische Manöver lässt und es den Parteien nicht erlaubt, eine Divergenz oder Übereinstimmung in den Kernpunkten öffentlich zu fixieren.

### Widersprüchliche Angaben

Hier ist ein Widerspruch in den öffentlichen Formulierungen der beiden Hauptstädte festzuhalten. Im Kreml erklärte Peschkow, dass Moskau derzeit keine Informationen über die Ergebnisse der Kontakte der amerikanischen Verhandlungsführer mit der ukrainischen Führung habe. Gleichzeitig erklärte Präsident Selenskyj nach dem Treffen in Kiew, die amerikanischen Gesandten seien „nicht umsonst gekommen“, was auf das Vorhandensein konkreter Vereinbarungen oder Fortschritte hindeutet. Eine Seite deklariert also öffentlich das Fehlen von Daten über die Ergebnisse der Kiewer Phase, während die andere ein positives Ergebnis feststellt. Diese unterschiedliche Bewertung desselben Ereignisses kann sowohl einen Unterschied im Zugang zu Informationen als auch eine bewusste diplomische Vorsicht beider Seiten widerspiegeln.

Insgesamt zeigen die Erklärungen des Kremls und die Ergebnisse des Kiewer Besuchs, dass der diplomatische Kanal zwischen Moskau, Kiew und Washington aktiv bleibt, und das Format mit Beteiligung der europäischen Hauptstädte (Großbritannien, Frankreich, Deutschland) erweitert den Kreis der Teilnehmer. Die weitere Dynamik wird davon abhängen, ob es den Parteien gelingt, die Divergenz in der Bewertung der erreichten Ergebnisse zu überwinden und von Erklärungen über den „Wert der friedensfördernden Bemühungen“ zu konkreten Verhandlungsdokumenten überzugehen.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Im Kreml wurde nach den Besuchen von Kushner und Witkoff eine neue Erklärung zu den Verhandlungen abgegeben](https://www.rbc.ua/ukr/news/kremli-zrobili-novu-zayavu-peremovini-pislya-1788779820.html) - Базовый источник: заявление Пескова о трехсторонних переговорах, благодарность Трампа, отсутствие данных об итогах киевского визита, хронология 5–6 сентября.
- [Peschkow ließ Dreiparteiengespräche zur Ukraine zu](https://vz.ru/news/2026/9/7/1449465.html) - Подтверждает допущение Москвы о возобновлении трехстороннего формата.
- [Peschkow sprach nach den Verhandlungen in Moskau und Kiew von einem „kleinen Schritt zum Frieden“](https://www.gazeta.ru/politics/news/2026/09/07/29268655.shtml) - Подтверждает позитивную риторику Кремля после визитов эмиссаров США в Москву и Киев.
- [Peschkow: Moskau kennt die Ergebnisse des Besuchs von Witkoff und Kushner in Kiew nicht](https://www.osnmedia.ru/politika/peskov-moskva-ne-znaet-itogov-vizita-uitkoffa-i-kushnera-v-kiev/) - Подтверждает позицию Кремля об отсутствии информации об итогах киевского этапа — основа блока «Противоречивые данные».

## ❓ FAQ

### Q: Was erklärte Peschkow über die Dreiparteiengespräche zur Ukraine?
**A:** Seinen Worten zufolge schließt Russland eine Wiederaufnahme der Dreiparteiengespräche zur Ukraine nicht aus und wertschätzt die friedensfördernden Bemühungen der amerikanischen Seite hoch; Putin dankte Trump persönlich für sein Streben nach Frieden.

### Q: Wann und wo fanden die Besuche der amerikanischen Gesandten statt?
**A:** Am 5. September verhandelten Witkoff und Kushner etwa drei Stunden lang mit Putin in Moskau, und am 6. September reisten sie erstmals nach Kiew, wo sie mit Selenskyj verhandelten, woraufhin sich Vertreter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands dem Gespräch anschlossen.

### Q: Worin besteht der Widerspruch in der Bewertung der Ergebnisse?
**A:** Der Kreml erklärte, Moskau habe keine Informationen über die Ergebnisse der Kontakte der amerikanischen Verhandlungsführer mit der ukrainischen Führung, während Selenskyj erklärte, die Gesandten der USA seien „nicht umsonst gekommen“, was auf eine positive Bewertung der Kiewer Phase seitens Kiews hindeutet.