Die große globale Kryptobörse Bitget wurde Opfer eines beispiellosen Sicherheitsvorfalls, der am 24. September 2026 um 18:31 UTC von Überwachungssystemen registriert wurde. Infolge des Cyberangriffs gelang es Angreifern, unbefugten Zugriff auf die Hot- und Warm-Wallets der Plattform zu erlangen und erhebliche Mengen an digitalen Vermögenswerten abzuziehen.
Details des Vorfalls und Schadensumfang
Nach vorläufigen offiziellen Schätzungen der Börsenleitung beläuft sich die Gesamtsumme der gestohlenen Gelder auf rund 351,6 Millionen US-Dollar. Dennoch funktionierte die kritische Sicherheitsarchitektur der Plattform wie vorgesehen: Cold Storages, die den Großteil der Kundengelder beherbergen, blieben völlig isoliert und vor dem Hack geschützt.
Reaktionsmaßnahmen und Schutz der Nutzervermögen
Unternehmensvertreter erklärten umgehend, dass die Gelder der normalen Nutzer nicht gefährdet sind. Die entstandene finanzielle Lücke wird vollständig durch den spezialisierten internen Schutzfonds der Plattform gedeckt, der derzeit über 464 Millionen US-Dollar beträgt, wodurch das Unternehmen eine vollständige Entschädigung aller Verluste garantiert.
Aktueller Status der Börse und laufende Ermittlungen
Als sofortige Notfallmaßnahmen fror das Sicherheitsteam die Auszahlungen digitaler Vermögenswerte vorübergehend ein, sperrte Adressen im Zusammenhang mit dem Abzug der gestohlenen Gelder und übergab sämtliche Unterlagen den Strafverfolgungsbehörden. Einzahlungen und Spot-Handel funktionieren indessen normal, während das technische Team versprochen hat, im Laufe der Ermittlungen detaillierte Berichte zu veröffentlichen.