Am Dienstag, dem 25. August 2026, wurden die Rückspiele der Qualifikations-Playoffs der Champions League ausgetragen, und der Spieltag ging mit mehreren überraschenden Ergebnissen in die Geschichte ein. Am Ende der Zweikampf-Paarungen zogen die Teams in die Gruppenphase des Turniers ein, die noch eine Woche zuvor als klare Außenseiter ihrer Paarungen galten. Zentrales Ereignis war der Triumph des österreichischen LASK, sowie die überzeugenden Siege des azerischen Sabah und des norwegischen Bodø/Glimt.

LASKs Super-Comeback: vom 0:3 bis zum Einzug in die Gruppenphase

Am meisten Aufsehen erregte das Ergebnis des Duells zwischen LASK und Celtic. In der Vorwoche hatten die Österreicher bei den Schotten chancenlos mit 0:3 verloren, und nach dieser Niederlage schienen ihre Chancen in der Paarung praktisch null zu sein. Im Rückspiel lieferte LASK jedoch ein echtes Super-Comeback ab: Nach dem Tor von Callum McGregor in der 21. Minute, als den Gästen in der Summe beider Spiele nur noch ein Treffer fehlte, entfesselten die Österreicher ihren Angriff. Moses Ussor (32), Robert Ljubičić (48), zwei Treffer von Samuel Adeniran (58, 109) und Florian Flecker (90) brachten den Gastgebern einen 5:1-Sieg nach Verlängerung (Regelspielzeit — 1:1, dann 3:0 und 1:0 in der Verlängerung). In der Summe beider Partien zog damit LASK in die Gruppenphase der Champions League ein.

Sabah demütigt Hapoel und dreht die Paarung um

Für die zweite große Sensation sorgte der azerische Sabah, der auf den israelischen Hapoel aus Be'er Sheva traf. Nach der Niederlage im ersten Spiel mit 1:2 glichen die Gastgeber nicht nur aus, sondern feierten einen Kantersieg mit 5:2, ebenfalls nach Verlängerung (Regelspielzeit — 1:1, dann 2:1 und 1:0 in der Verlängerung). Für die Sieger trafen Christian Nwachukwu (38), Umrali Rahmonaliev (74), Tellur Muttalimov (90+4), Orfe Mbina (101) und Joy-Lens Mikkels (115). Für die Israelis erzielten Igor Zlatanović (10) und Guy Mizrahi (61) die Treffer.

Bodø/Glimt bestätigt seine Überlegenheit gegenüber Nijmegen

Das dritte bemerkenswerte Ergebnis des Tages war der Heimsieg des norwegischen Bodø/Glimt über den niederländischen Nijmegen mit 3:0. Die Mannschaft hatte nach dem ersten Spiel bereits eine Führung (3:1) und sicherte sich im zweiten Duell nicht nur den Sieg, sondern behielt auch ein sauberes Tor. Die Treffer in der 45+2. und 45+5. Minute erzielten Fredrik Björkan und Sondre Auklen, in der 73. Minute markierte Deverton Fongville per Eigentor. In der Summe beider Partien zogen die Norweger souverän weiter.

Was kommt als Nächstes: Lyon gegen Fenerbahçe und die ukrainische Spur

Die restlichen Qualifikations-Playoffs finden am Mittwoch, dem 26. August, statt. Als zentrales Duell des Tages gilt die Begegnung zwischen Lyon und Fenerbahçe: Nach dem Unentschieden im ersten Spiel haben sowohl die Franzosen als auch die Türken Chancen auf den Einzug in die Gruppenphase. Nach Abschluss all dieser Partien wird die endgültige Teilnehmerliste der Gruppenphase der Champions League feststehen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das mögliche Aufkommen des ukrainischen Fußballers Danil Ignatenko, der im ersten Spiel gegen Celje die gesamte Partie auf der Bank verbrachte, dessen Einsatz in der Startelf im Rückspiel jedoch durchaus realistisch ist. Zur Erinnerung: Der einzige Vertreter der Ukraine in der Champions League in der Saison 2026/27 ist Schachtar, der direkt in die Gruppenphase des Turniers einzog. Das Finale der Saison 2026/27 findet am 5. Juni 2027 im Stadion Metropolitano in Madrid statt.