Harte Reaktion auf den beispiellosen Angriff

Der russische Außenminister Sergei Lawrow gab eine resonante Erklärung ab als Reaktion auf den massiven Angriff ukrainischer Drohnen auf Moskau in der Nacht zum 18. Juni. Dies war der schwerste Schlag gegen die russische Hauptstadt seit Beginn des großangelegten Krieges. Während des Vorfalls wurden mehr als 180 Drohnen auf Moskau abgefeuert, was zu schwerwiegenden Folgen führte, darunter ein erneuter Treffer auf das Moskauer Raffineriewerk in Kapotnja.

Auf dem Gelände brachen mindestens fünf Brände aus und wichtige Anlagen wurden beschädigt. Vor diesem Hintergrund erklärte der russische Außenminister, dass diplomatische Mittel und „antwortende Worte“ keine ausreichende Reaktion auf die Aktionen Kiews mehr darstellen.

Neue Taktik: Regelmäßige Gruppenangriffe

Lawrow versprach direkt, dass Russland zu „massiven Gruppenangriffen auf regelmäßiger Basis“ übergehen werde. Priorität für die russischen Streitkräfte werden Ziele sein, von denen die Kampfbereitschaft der ukrainischen Streitkräfte (AFU) direkt abhängt. Der Minister betonte, dass diese Aufgabe persönlich von Oberbefehlshaber Wladimir Putin gestellt wurde und strikt gemäß diesem Vektor umgesetzt wird.

Damit signalisiert Moskau den Übergang zu einer härteren Phase des Konflikts als Reaktion auf die Eskalation seitens der Ukraine. Der offizielle Sprecher des russischen Außenministeriums ließ keine Zweifel daran, dass die russischen Streitkräfte weiterhin die gesetzten Ziele verfolgen werden, indem sie Infrastruktur angreifen, die den Betrieb der AFU ermöglicht.