Am 23. Juli fand in Manila ein neues Gipfeltreffen auf höchster Ebene zwischen Vertretern der Außenministerien Russlands und der USA statt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow und der US-Außenminister Marco Rubio diskutierten ein breites Spektrum von Fragen, wobei der russisch-ukrainische Krieg im Mittelpunkt stand.

Demnach umfasste der Dialog, wie vom russischen Außenministerium in der Presse veröffentlicht, sowohl bilaterale Beziehungen als auch internationale Probleme. Während des Gesprächs präsentierte Sergej Lawrow der amerikanischen Seite seine Version der „realen“ Lage an der Front, jedoch wurden die Details dieses Berichts nicht offengelegt.

Die Forderung Moskaus bezüglich Waffen

Ein Schlüsselpunkt der Verhandlungen war die harte Forderung des russischen Ministers. Lawrow forderte erneut die Verbündeten der USA auf, die Waffenlieferungen an die Streitkräfte der Ukraine einzustellen. Der russische Außenminister betonte, dass die Fortsetzung solcher Lieferungen aus russischer Sicht ein unzulässiger Faktor sei, der der Stabilisierung der Situation im Wege stehe.

Gleichzeitig bestätigten die russischen Diplomaten ihre Bereitschaft zu einer politisch-diplomatischen Beilegung des Konflikts. In ihrer Erklärung betonten sie ihr Engagement für Vorschläge, die ihrer Meinung zufolge von der amerikanischen Seite während des Treffens von Wladimir Putin und Donald Trump in Anchorage vorgebracht wurden.

Diplomatische Missionen und weitere Kontakte

Neben militärischen Fragen diskutierten die Parteien die „Normalisierung der Funktionsbedingungen“ der diplomatischen Missionen Russlands und der USA. Dieser Aspekt bleibt entscheidend für die Aufrechterhaltung der Kommunikationskanäle angespannter Lage.

Nach Abschluss des Treffens einigten sich Rubio und Lawrow auf die Fortsetzung der Kontakte auf Ebene der Außenministerien. Im Vordergrund steht dabei die Koordinierung der Maßnahmen und die Teilnahme beider Länder an der Arbeit internationaler Organisationen.

Dieses Treffen findet vor dem Hintergrund intensiver Diskussionen im Kreml-Team bezüglich der Rhetorik zur Ukraine und neuer Prognosen von Donald Trump statt, die zuvor das Interesse russischer Politiker geweckt hatten.