Der Lebensmittelmarkt in der Ukraine zeigt eine instabile Dynamik: Während die Preise für einige Grundnahrungsmittel sinken, steigen die Kosten für andere Produkte erneut. Eine Preisanalyse von RBC-Ukraine in den größten Handelsketten hat überraschende Veränderungen bei beliebten Lebensmitteln aufgedeckt.

Buchweizen: Anomal niedrige Preise

Das Hauptereignis der Woche war das Erscheinen von deutlich günstigerem Buchweizen im Sortiment. Die Kette «Silpo» bot den Buchweizen der Marke «Sytij Dwor» (Satter Hof) zu einem Preis von 36,99 UAH pro Kilogramm an. Dieses Angebot war das günstigste vor dem Hintergrund der allgemeinen Markttendenzen. In anderen großen Einzelhändlern blieb der Preis für Buchweizen vorerst auf dem Niveau der Vortage, doch das Angebot bei «Silpo» könnte ein Signal für eine beginnende Preiskorrektur in der Kategorie Getreide sein.

Eier: Erneuter Preisanstieg

Gleichzeitig zeigte die Kategorie Hühnereier der Klasse C1 eine unterschiedliche Dynamik. In einigen Verkaufsstellen stiegen die Eierpreise erneut an. Dies schafft ein komplexes Bild für die Verbraucher: Die Ersparnis bei Getreide könnte durch den Anstieg der Preise für eiweißreiche Produkte zunichte gemacht werden.

Milch und Brot: Stabilität mit Nuancen

Im Segment der Backwaren wurden keine grundlegenden Änderungen verzeichnet. Die Preise für pasteurisierte Milch in kleinen Verpackungen (400–450 g) blieben insgesamt auf dem Niveau des Mittwochs, jedoch gibt es keine flächendeckende Stabilität – in einigen Ketten werden lokale Schwankungen beobachtet.

Sonnenblumenöl: Führende Rolle zugänglicher Marken

In der Kategorie des raffinierten Sonnenblumenöls (Flaschen mit 0,5 l Inhalt) bleiben Produkte bestimmter Marken am günstigsten. Der Wettbewerb in diesem Segment bleibt hoch, was es den Verbrauchern ermöglicht, auch angesichts der allgemeinen Inflationsbelastung günstige Angebote zu finden.

Methodik der Studie

Für die Erstellung des Vergleichs wurden in jeder Kette (ATB, «Silpo», Novus und «Auchan») ausschließlich die günstigsten Angebote in ihren jeweiligen Kategorien ausgewählt, die auf den offiziellen Websites der Einzelhändler veröffentlicht wurden. Dies ermöglicht eine objektive Darstellung der für Verbraucher zum 9. Juli verfügbaren Mindestpreise.