In der Oblast Kiew laufen weiterhin Aufräumarbeiten nach einem massiven nächtlichen Angriff russischer Streitkräfte auf die Logistikinfrastruktur der Region. Die Tragödie forderte das Leben von Zivilisten, und Spuren der Zerstörung sowie menschliche Verluste wurden auf dem Gelände von Eisenbahnknotenpunkten entdeckt.
Leichen auf einer Eisenbahnplattform
Laut einer offiziellen Erklärung der „Ukrainski Salisnyzi“ (Ukrainische Eisenbahnen) wurden auf dem Gelände einer Eisenbahnplattform im Rajon Brovary Leichen gefunden. Die tragische Entdeckung erfolgte in unmittelbarer Nähe zu Logistikzentren, die Ziel des nächtlichen Schlags waren.
Vertreter des Transportunternehmens bestätigten den Tod von Menschen: „Nach operativen Informationen gibt es Tote, die auf dem Gelände der Eisenbahnplattform in der Nähe der angegriffenen Logistikzentren gefunden wurden“. Derzeit arbeiten Einsatzkräfte vor Ort weiter, und es laufen umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten.
Folgen für das Transportsystem
Der massive kombinierte Angriff führte zu kritischen Störungen im Eisenbahnverkehr. Der Zugverkehr und der Betrieb der Bahnhöfe mussten vorübergehend eingestellt werden. Im Rahmen von Sicherheitsmaßnahmen wurden das Personal der Bahnhöfe und die Zugpassagiere evakuiert.
Die „Ukrainski Salisnyzi“ versprach, über die Wiederaufnahme des Verkehrs zeitnah zu informieren, warnte jedoch davor, dass das Unternehmen während massiver Angriffe gezwungen sein wird, in einem besonderen Modus zu arbeiten. Der Transportdienst entschuldigte sich für mögliche Verspätungen im Fahrplan und sprach den Familien der Opfer und der Betroffenen in der Oblast Kiew und der Hauptstadt sein aufrichtiges Beileid aus.
Ergebnisse des nächtlichen Angriffs auf die Region
Der nächtliche Luftangriff führte zum Tod von mindestens 14 Zivilisten. Die höchste Zahl an Opfern wurde im Rajon Brovary registriert, wo neun Menschen ums Leben kamen. Im Rajon Bucha forderte der feindliche Schlag das Leben weiterer vier Zivilisten, und im Rajon Fastiw starb eine Person.
Nach den neuesten Daten wurden 22 Einwohner der Region verletzt. Im Rajon Brovary benötigten 12 Verletzte medizinische Hilfe, im Rajon Fastiw drei und im Rajon Bucha sieben. Die Arbeit der Rettungskräfte und Ärzte geht weiter.