Die Lage an der Ostfront bleibt extrem angespannt. Die russischen Truppen haben ihre Hauptanstrengungen auf die Operationsrichtung Liman konzentriert und diesen Abschnitt zu einem Schlüsselpunkt ihrer Bemühungen gemacht. Dies erklärte Viktor Trehubov, Leiter des Kommunikationsmanagements der Verbündeten Streitkräfte der Ukraine, in einer Sendung des Telethons.

Strategische Ziele des Gegners

Laut dem ukrainischen Offizier hat die Eroberung der Operationsrichtung Liman für die Besatzer prinzipielle Bedeutung. Die Pläne der russischen Seite sind ehrgeizig: Durch die Kontrolle dieses Sektors planen sie, den Angriff weiter auszubauen und versuchen, bis zur Agglomeration Slawjansk-Kramatorsk vorzudringen. Aus diesem Grund ist dieser Abschnitt der Front zur Priorität für das russische Kommando geworden.

Taktik kleiner Gruppen und Ressourcen-Druck

Viktor Trehubov stellte fest, dass der Gegner seine Taktik nicht ändert und weiterhin kleine Sturmgruppen einsetzt. Die Hauptmethode besteht in ständiger Infiltration und dem Versuch, zusätzliche Kontrollzonen entlang der Grenze zu schaffen. Gleichzeitig hat der Sprecher betont, dass die russischen Truppen keine kritischen Ressourcenprobleme haben, was ihnen ermöglicht, Druck entlang fast der gesamten Frontlinie auszuüben.

Rekordverluste des Aggressors

Trotz der Konzentration von Kräften und der Verfügbarkeit von Ressourcen geht der Angriff mit enormen menschlichen Opfern einher. Trehubov betonte, dass der Feind echte Rekordverluste erleidet, die über die übliche Statistik hinausgehen. Insbesondere wurden in dieser Woche in der Operationszone etwa 270 Verluste pro Tag registriert. Der Großteil davon sind Tote. Der Experte bezeichnete diese Zahlen als beispiellos hoch.

Gesamtlage an der Front

Zuvor wurde berichtet, dass die russischen Truppen versuchen, die ukrainische Verteidigung fast entlang der gesamten Trennlinie zu „testen“. Die schwierigste Situation besteht weiterhin an fünf Schlüsselrichtungen. Die Strategie des Gegners bleibt unverändert: Bildung einer sogenannten „Kontrollzone“ entlang der gesamten Staatsgrenze der Ukraine durch Eindringen in die Verteidigung und die Suche nach neuen Vorrückungsrichtungen.