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title: "Lubinez erklaert Wechsels zu oeffentlicher Kritik an TCC wegen Null-Ergebnissen geschriebener Briefe"
description: "Ombudsmann Dmytro Lubinez erklärte den Wechsel zur öffentlichen Kritik an den TCC mit der Ineffizienz geschlossener Anfragen. Wegen mangelnder Ergebnisse mit dem Verteidigungsministerium sah er sich zu einem offenen Diskurs gezwungen."
date: 2026-10-22T08:29:20.683Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/lubinez-wechsel-oeffentliche-kritik-tcc
tags: [mobilization, ukraine, lubinets, tcc, human-rights, corruption]
author: "Alexander Buran, Marina Sliwenko"
publisher: "XAB.info"
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# Lubinez erklaert Wechsels zu oeffentlicher Kritik an TCC wegen Null-Ergebnissen geschriebener Briefe

![Der Menschenrechtsbeauftragte der Werchowna Rada Dmytro Lubinez an seinem Schreibtisch mit ukrainischer Flagge](https://xab.info/media/2026/10/22/lubinets-zayavil-o-publichnoy-kritike-tck/lubinets-zayavil-o-publichnoy-kritike-tck-1.webp)

## Kernpunkte

- Lubinez begründete den Wechsel zur öffentlichen Kritik mit dem Null-Effekt geschlossener Anfragen
- In den Jahren 2023-2024 regelte der Ombudsmann Fragen über geschlossene Treffen mit dem Verteidigungsministerium und Generalstab
- Als Haupttreiber der systemischen Mobilisierungskrise wurden Vertrauensverlust und Korruption genannt
- Zur Lösung des Problems wurden Digitalisierung und Videokontrolle vorgeschlagen

Der Menschheitsbeauftragte der Werchowna Rada, Dmytro Lubinez, erklärte, er sei gezwungen gewesen, das Problem von Verstößen durch Mitarbeiter der TCC und SP in die Öffentlichkeit zu tragen, da geschlossene Appelle wirkungslos geblieben seien. Seinen Angaben zufolge wächst die Zahl der Bürgerbeschwerden über das Vorgehen der Einberufungsämter rasant, während staatliche Strukturen ausschließlich auf öffentliche Resonanz reagieren.

### Übergang in die öffentliche Sphäre

In einem Interview mit RBC-Ukraine berichtete der Ombudsmann, dass er in den Jahren 2023 und 2024 versucht habe, Mobilisierungsfragen ausschließlich durch geschlossene Briefe und Arbeitsberatungen mit dem Verteidigungsministerium, dem Generalstab und dem Kommando der Bodentruppen zu regeln. Diese Taktik habe jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht und eine Null-Effizienz bei der Lösung systemischer Probleme gezeigt.

Lubinez wies darauf hin, dass Kritiker ihm oft vorwerfen, durch öffentliche Aussagen der russischen Propaganda in die Hände zu spielen, stellte jedoch die Gegenfrage, wie man in Situationen handeln solle, in denen behördliche Mechanismen nicht funktionieren. Er betonte, dass die offene Kritik von Verstößen heute das einzige Instrument bleibe, auf das die Behörden zu hundert Prozent reagieren.

### Systemische Krise und Korruptionsstrukturen

Nach Einschätzung des Beauftragten handelt es sich längst nicht mehr um Einzelfälle, sondern um eine massive systemische Krise, die durch den Schwund des Vertrauens der Bevölkerung und korrupte Machenschaften angetrieben wird. Während die Facharbeit in den Jahren 2023 bis 2025 überwiegend juristischer Natur war, ging der Ombudsmann ab 2025 zu öffentlichen Auftritten über, um die reale Lage aufzuzeigen.

Lubinez charakterisierte die Situation als eine schwere Verletzung der Rechte ukrainischer Bürger im Rahmen der Mobilisierung. Das Verschweigen des Problems könne dieses nicht lösen; die Krise lasse sich nur durch absolute Transparenz und die Unabwendbarkeit von Strafen für die Schuldigen überwinden.

### Wege zur Wiederherstellung des gesellschaftlichen Vertrauens

Um das verlorene Vertrauen der Bürger in die Mobilisierungsprozesse wiederherzustellen, hält der Ombudsmann die Einführung entschlossener Schutzmechanismen für erforderlich, bei denen die Digitalisierung von Verfahren und eine obligatorische Videokontrolle der Amtshandlungen eine Schlüsselrolle spielen müssen. Solche Maßnahmen sollen den menschlichen Faktor minimieren und die Korruption ausmerzen.

Zuvor hatte der Menschenrechtsbeauftragte bereits öffentlich jene Regionen benannt, die bei den Beschwerden über die Arbeit der territorialen Zentren für Komplettierung führend sind, und den Bürgerinnen und Bürgern die gesetzlichen Grenzen der Befugnisse von Militärbediensteten erläutert.

## Faktencheck und Quellen

- ["Вы сами меня заставили": Лубинец считает, что о произволе ТЦК нужно говорить публично](https://www.rbc.ua/ukr/news/vi-sami-mene-zmusili-lubinets-vvazhae-shcho-1792656581.html) - Die Primärquelle des RBC-Ukraine-Interviews mit Ombudsmann Dmytro Lubinez bestätigt alle angegebenen Sachverhalte und Zitate.

## Häufige Fragen

### Warum begann Dmytro Lubinez öffentlich über TCC-Verstöße zu sprechen?

Der Ombudsmann erklärte, dass geschlossene Briefe und Arbeitsberatungen mit dem Verteidigungsministerium und dem Generalstab in den Jahren 2023-2024 keine Ergebnisse brachten und die Behörden nur auf öffentliche Aufmerksamkeit reagieren.

### Wie bewertet Lubinez die aktuelle Lage bei der Mobilisierung?

Er bezeichnete sie als systemische Krise und Verletzung von Bürgerrechten, die vor allem durch Korruption und Vertrauensverlust angetrieben wird.

### Welche Maßnahmen werden zur Lösung vorgeschlagen?

Um die Situation zu verbessern, hält Lubinez absolute Transparenz, die Unabwendbarkeit von Strafen sowie die Einführung von Digitalisierung und Videokontrolle für notwendig.