Am Tag des 29. September 2026 starteten die russischen Besatzungstruppen einen massiven Luftangriff auf das Gebiet der Ukraine und setzten dabei eine Rekordzahl von Kampfdrohnen verschiedener Modifikationen ein. Nach offiziellen Angaben der Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine setzte der Feind von 6:30 bis 18:00 Uhr 112 Drohnen ein, darunter sowohl traditionelle Geräte als auch moderne Jet-Drohnen wie Gerber-Modifikationen sowie Banderol- und Dan-T-Drohnen.

Massiver Ansturm und Luftabwehraktivitäten

Die Luftabwehrkräfte und -mittel der Ukraine führten während der gesamten Tageslichtstunden intensive Kampfeinsätze zur Abwehr des Luftangriffs durch. Nach vorläufigen offiziellen Angaben gelang es ukrainischen Flugabwehrschützen, Besatzungen mobiler Feuergruppen und Mitteln der elektronischen Kriegsführung, 95 feindliche Drohnen abzuschießen und zu unterdrücken. Eine besondere Herausforderung für die Luftabwehr stellten 18 Jet-Drohnen dar, die ebenfalls erfolgreich am Himmel über verschiedenen Regionen des Landes vernichtet wurden.

Anhaltende Bedrohung am Abend

Stand 19:35 Uhr verzeichnet das Militär eine anhaltende feindliche Aktivität: Im ukrainischen Luftraum ist nach wie vor die Präsenz mehrerer feindlicher Kampfdrohnen zu beobachten. Einheiten der Verteidigungskräfte beobachten die Situation weiterhin und bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft, um die verbleibenden Drohnen am Himmel zu neutralisieren. Die örtlichen Behörden fordern die Bürger auf, bis zur offiziellen Entwarnung in Schutzräumen zu bleiben.

Kontext anhaltender Nacht- und Tagesangriffe

Es ist erwähnenswert, dass der aktuelle Tagesangriff eine Fortsetzung einer Reihe massiver Angriffe der Russischen Föderation darstellt. So schoss der Feind in der vergangenen Nacht eine Zirkon- oder Oniks-Seezielfrakete, zwei Iskander-M / S-400-Ballistikraketen sowie 152 Shahed-Kampfdrohnen auf die Ukraine ab. Noch am Vortag, dem 28. September, wurde der Start von weiteren 165 Drohnen registriert, von denen 79 ebenfalls strahlgetrieben waren, was auf eine Taktikänderung und einen verstärkten Einsatz von Hochgeschwindigkeitswaffen hindeutet.