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title: "Lukaschenko droht mit der Versetzung von „Unfähigen' an die Grenze zu Ukraine: Zitate und Details des Befehls"
description: "🚨 Lukaschenko droht mit der Versetzung von „Unfähigen' an die Grenze zu Ukraine. Bereits nach einer Woche – in die SSO. 🇧🇾🔥 #Belarus #Lukaschenko #Militärdienst"
date: 2026-07-21T15:46:00.000Z
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tags: [lukaishenko, belarus, ukraine, military-service, ssop]
publisher: "XAB.info"
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# Lukaschenko droht mit der Versetzung von „Unfähigen' an die Grenze zu Ukraine: Zitate und Details des Befehls

![Alexander Lukaschenko während einer Sitzung mit einer Geste die Bedrohung der Entsendung inkompetenter Mitarbeiter an die ukrainische Grenze unterstreicht](https://xab.info/media/2026/07/21/lukaishenko-prigrozil-otpravkoy-neumeekh-na-granitsu-s-ukrainoy/lukaishenko-prigrozil-otpravkoy-neumeekh-na-granitsu-s-ukrainoy-1.webp)

In Belarus verschärft sich eine neue Welle der Spannungen rund um Mobilmachungspläne. Alexander Lukaschenko hat in seinem Telegram-Kanal „Pool des Ersten' eine harte Direktive verkündet: Bürger, die ihren Pflichten nicht nachkommen, werden zwangsweise in den Militärdienst versetzt. Dabei liegt der Fokus auf der Versetzung dieser Personen speziell an die Grenze zu Ukraine.

### Wer ist vom Befehl betroffen?

Laut Aussage des Staatsoberhaupts trifft es nicht nur einfache Mitarbeiter von Unternehmen, sondern auch Beamte aller Ebenen. Lukaschenko nannte mehrere „Vergehen', die als Grund für die Einberufung ins Militär dienen könnten. Nach seinen Worten geht es um diejenigen, die „nicht arbeiten können'.

„Übermitteln Sie meine Anweisung an den Verteidigungsminister Wiktor Chrenin: Alle, die nicht arbeiten können, ins Militär und an die Südgrenze. In den Wald. Dort sind unsere Jungs, die Spezialkräfte, auf meinen Befehl entlang der ukrainischen Grenze verteilt', erklärte Lukaschenko.

### Eine Woche Vorbereitung – und an die Front

Besonderes Augenmerk legte Lukaschenko auf die Vorbereitungszeit. Er versprach, dass solche Menschen bereits nach einer Woche als normale Soldaten in die Spezialkräfte (SSO) eingegliedert werden können. „Eine Woche Vorbereitung – Granatwerfer, Maschinengewehr – und dann in die Verfügung der Spezialkräfte', betonte er.

Diese Initiative löst bei zivilen Experten und Menschenrechtlern ernste Bedenken aus. Viele sind der Ansicht, dass solche Maßnahmen als Druckmittel gegen Dissidenten oder ineffiziente Arbeitnehmer eingesetzt werden könnten.

### „Wir planen keinen Angriff'

Trotz der harten Formulierungen betonte Lukaschenko erneut, dass Belarus keine Aggression gegen seine Nachbarn plane. „Das bedeutet nicht, dass wir jemanden angreifen wollen. Wir greifen niemanden an, wir sichern unsere eigene Sicherheit', erklärte er.

Diese Worte stehen im Kontext früherer Aussagen von Lukaschenko, wonach Belarus nicht mit Ukraine Krieg führen möchte. Anfang Juli hatte er auch behauptet, dass Wladimir Putin kein Interesse daran habe, die Republik in einen Konflikt zu verwickeln.

### Reaktion der Gesellschaft

Lukaschenkos Erklärung hat breite Resonanz in der Gesellschaft ausgelöst. Viele Bürger äußern Besorgnis darüber, dass unter dem Vorwand der „Sicherheitsgewährleistung' Bürgerrechte verletzt werden könnten. Besonders heftig wird die Idee einer erzwungenen Versetzung aus zivilen in militärische Strukturen ohne klare rechtliche Grundlage aufgenommen.

Experten weisen darauf hin, dass solche Maßnahmen zu einer Zunahme der sozialen Spannungen und einem Vertrauensverlust gegenüber der Regierung führen könnten. Darüber hinaus könnten sie sich negativ auf die Wirtschaft auswirken, wenn ein erheblicher Teil qualifizierter Fachkräfte ins Militär umgeleitet wird.

Die Situation bleibt dynamisch, und weitere Schritte der Behörden werden sowohl innerhalb des Landes als auch im Ausland genau beobachtet werden.