Am 29. Juni traf Alexander Lukaschenko mit einem nicht angekündigten Besuch in China ein. Das Flugzeug des belarussischen Staatschefs landete im Hauptstadtflughafen Peking Shoudu, woraufhin sofort ein offizielles Treffen mit dem Staatspräsidenten der VR China, Xi Jinping, begann.

„Historischer Höhepunkt“ der Beziehungen

Während der Gespräche betonte der chinesische Führer den aktuellen Stand der bilateralen Beziehungen. „Gegenwärtig befinden sich die chinesisch-belarussischen Beziehungen auf einem historischen Höhepunkt“, erklärte Xi Jinping. Lukaschenko äußerte seine Zufriedenheit über diese Einschätzung und betonte, dass er die positive Haltung Pekings gegenüber Minsk sehr schätzt.

Pläne für globale Zusammenarbeit

Laut dem belarussischen Präsidenten werde die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern das Hauptthema der Diskussion sein. „Das ist es, worüber wir mit Ihnen gesprochen haben. Und vielleicht haben wir uns vor diesem globalen Zusammenwirken zwischen Belarus und der Volksrepublik China in gewisser Weise auch geträumt“, fügte Lukaschenko hinzu.

Kontext des Besuchs

Dieser Besuch war bereits der siebzehnte für Alexander Lukaschenko in China. Bemerkenswert ist, dass die Reise in das Reich der Mitte unmittelbar nach seinem Treffen mit Wladimir Putin in der privaten Residenz auf Walda stattfand, dessen Details zuvor von RBK-Ukraine veröffentlicht wurden.

Sicherheitsfaktor

Am Vorabend der Gespräche mit seinen chinesischen Kollegen forderte Lukaschenko öffentlich die Behörden Russlands auf, Belarus nicht in einen Krieg gegen die Ukraine zu verwickeln. Dennoch sucht der Kreml weiterhin nach Möglichkeiten zur Eröffnung einer zweiten Front, und den Belarussen könnten Befehle zur Führung von Kampfhandlungen für Russland erteilt werden. Gleichzeitig hat Lukaschenko kürzlich nach einem harten Ultimatum des ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj die Retransmitter der Drohnen „Schahed“ schnell abgeschaltet.