Der nächtliche Angriff Russlands hat zerstörte Wohnviertel im Westen der Ukraine hinterlassen. In Lwiw, einer der am stärksten betroffenen Städte, räumen Rettungskräfte und Anwohner Trümmer, um nach Überlebenden zu suchen. Nach neuesten Angaben liegt die Zahl der Verletzten bei 26, darunter auch Kinder.

Umfang der Zerstörung

Am stärksten betroffen sind zwei Wohnhäuser in den Straßen Patona und Wyhowsky. Die Gebäude sind teilweise eingestürzt, Fenster sind zertrümmert und Fassaden ausgebrannt. Vor Ort arbeiten Notdienste und Freiwillige. Der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowy, berichtete, dass insgesamt etwa 20 Gebäude beschädigt wurden – darunter Schulen und Kindergärten.

Verletzte und Rettungsarbeiten

Der Leiter der Militärverwaltung der Lwiwer Oblast, Maksym Kozyzkyj, präzisierte, dass 15 Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Ein Kind befindet sich im Krankenhaus. Die Bewohner der Stadt helfen beim Ausräumen der Trümmer, wo sich möglicherweise ihre Nachbarn oder Bekannten befinden könnten. Auf Fotos vom Tatort sind zerstörte Fahrzeuge, Betontrümmer und Rettungskräfte in Schutzausrüstung zu sehen.

Der Angriff erfasste das ganze Land

Diese Nacht war eine der schwersten für die Ukraine. Explosionen waren in Kiew, Winniza, Riwne und anderen Städten zu hören. In der Vorstadt von Krywyj Rih starb eine Familie mit drei Kindern durch eine feindliche Rakete. Die russische Seite setzt ihre Angriffe auf die zivile Infrastruktur fort, trotz internationaler Aufrufe zur Zurückhaltung.

Die Lage in Lwiw bleibt angespannt. Die Rettungsarbeiten gehen weiter, die Behörden versprechen Hilfe für alle Betroffenen. Die Stadt erholt sich, doch die Spuren des Angriffs werden noch lange sichtbar bleiben.