In der Nacht zum 15. August 2026 wurde die Stadt Manganec in der Oblast Dnipropetrowsk erneut Ziel eines massiven Angriffs russischer Kampfdrohnen (UAVs). Die ersten Minuten nach der Tragödie, als Wohnhäuser in Flammen aufgingen, wurden von Bodycams der Polizei aufgezeichnet. Diese Aufnahmen, die von der Nationalpolizei der Ukraine veröffentlicht wurden, zeigen die erschreckende Realität des Krieges im Hinterland: zerstörte Wände, ausgebrannte Wohnungen und die Panik der Zivilbevölkerung.

Chronologie des Angriffs und Aufnahmen vom Ort der Tragödie

Laut RBC-Ukraine erfolgten die Treffer gegen Mitternacht in einem Wohngebiet der Stadt. Feindliche Drohnen trafen präzise mehrstöckige Wohnhäuser. Auf den Videoaufnahmen der Ordnungshüter sind die Folgen eines direkten Treffers zu sehen: Aus den Fenstern schlagen Flammen, Treppenhäuser sind verraucht und die Wände der Gebäude sind durchgebrannt. Überall liegen Beton- und Bewehrungsstahl-Trümmer. Im Hintergrund des Chaos sind Schreie von Menschen zu hören, die nach ihren Angehörigen suchen und versuchen, aus den brennenden Treppenhäusern zu fliehen.

Tragische Verluste unter der Zivilbevölkerung

Der schwerste Verlust infolge dieses Angriffs war der Tod eines dreimonatigen Säuglings. Das Kind erlitt bei dem Treffer lebensunverträgliche Verletzungen. Der verstorbene Säugling wurde zu einem weiteren Opfer auf der Liste der Zivilisten, die zum Ziel der russischen Kriegsmaschinerie wurden. Darüber hinaus wurden 11 Personen mit Verletzungen unterschiedlicher Schwere verletzt. Unter den Verletzten befinden sich Kinder: ein 5-jähriger Junge und ein 12-jähriges Mädchen, die dringend medizinische Hilfe benötigten.

Systematische Zerstörung der Infrastruktur

Der Angriff auf Manganec ist kein isolierter Vorfall. Wie Experten und lokale Behörden feststellen, führen die Besatzer regelmäßig Angriffe auf Wohnviertel und zivile Infrastruktur durch, wobei sie sowohl schwere Artillerie als auch hochpräzise Drohnen einsetzen. Die Folgen solcher Beschussaktionen gehen über die unmittelbare Zerstörung von Gebäuden hinaus. Systematische Angriffe führen zu Zusammenbrüchen der Versorgungswirtschaft und lähmen das Leben der Stadt. Kürzlich blieb Manganec aufgrund einer massiven Wasserrohrbruch-Avare, die durch Kampfhandlungen verursacht wurde, mehrere Tage lang ohne Trinkwasser, was eine persönliche Kontrolle durch das Infrastrukturministerium der Ukraine erforderte.

Reaktion der Strafverfolgungsbehörden

Die Polizei bleibt am Tatort im Einsatz, leistet den Verletzten Hilfe und dokumentiert die Folgen des Angriffs. Die auf den Bodycams festgehaltenen Aufnahmen werden als wichtiger Beweis für Kriegsverbrechen Russlands in internationalen Gerichten dienen. Die Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden arbeiten unter hoher Gefahr, versuchen die Lage zu stabilisieren und Menschen aus gefährlichen Zonen zu evakuieren.