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title: "Maritschka Padalko: „Mein Sohn ist Drohnenpilot. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er im Einsatz ist“"
description: "Maritschka Padalko hat zum ersten Mal offen über den Dienst ihres 19-jährigen Sohnes, eines Drohnenpiloten, gesprochen. Die Moderatorin gab zu, dass sie sich ihn bewusst nicht im Kampf vorstellt, um den Verstand zu bewahren, und erklärte, warum Michail darum bat, seinen Namen aus den Nachrichten zu entfernen. 🇺🇦🛸"
date: 2026-07-09T21:02:00.000Z
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# Maritschka Padalko: „Mein Sohn ist Drohnenpilot. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er im Einsatz ist“

![Marichka Padalko im roten Blazer während eines Interviews über ihren Sohn, einen Drohnenpiloten](https://xab.info/media/2026/07/10/marichka-padalko-otkrovenno-o-syne-pilote-bpla/marichka-padalko-otkrovenno-o-syne-pilote-bpla-1.webp)

Die Fernsehmoderatorin Maritschka Padalko erzählte in einem offenen Interview, wie sich ihr Leben verändert hat, nachdem ihr Sohn Michail in die Reihen der Streitkräfte der Ukraine eingetreten ist. Im Gespräch mit Mascha Jefrosinina gab die Star zu, dass die mütterlichen Sorgen um ihren Sohn mit den Ängsten um ihren Ehemann nicht vergleichbar sind, und erklärte, warum der junge Mann darum bat, seinen Namen aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.

### „Unvergleichliche Dinge“: Der Preis für mütterliche Ruhe

Michail Sobolew, der Sohn von Padalko, trat mit 18 Jahren zum Schutz des Landes an. Für die Fernsehmoderatorin wurde dies zu einer der schwersten Prüfungen, die sie als „unergründliche Dinge“ beschreibt, die man nicht vollständig akzeptieren kann. Ihrer Meinung nach sind die Einberufung des Ehemanns und die Einberufung des Sohnes grundsätzlich unterschiedliche Stresslevel.

„So viel Sorge und Aufregung geht um meinen Sohn. Das sind für mich bis heute unergründliche Dinge“, teilte Padalko mit. Um ihre psychische Gesundheit zu bewahren, blockiert sie bewusst alle Bilder ihres Sohnes im Kampfgebiet. Die Moderatorin gibt zu, dass sie ihn nur auf einem Foto in Uniform sieht und versucht, sich keine Szenen von Kampfeinsätzen vorzustellen. „Vielleicht möchte ich diese Bilder gar nicht in meinem Kopf haben, einfach um meine Psyche zu bewahren, um aufwachen und einschlafen zu können“, betonte sie.

### Von der „kleinen Laly“ zum Drohnenpiloten

Maritschka Padalko hat es schwer, zu begreifen, wie schnell ihr Kind erwachsen geworden ist. Sie erinnert sich, dass Michail noch vor fünf Jahren Fußball gespielt hat und sie ihm Plätzchen unter das Kissen für den Nikolaustag legte. Heute gratuliert sie ihm an diesem Feiertag zum Tag der Streitkräfte der Ukraine.

Die Entscheidung für den Dienst war wohlüberlegt. Die Familie hatte vereinbart, dass Michail zunächst das erste Studienjahr an der Kiwi-Mohyla-Akademie abschließt, bevor das Thema Einberufung erneut angesprochen wird. Schließlich unterschrieb der junge Mann einen Vertrag „18-24“ als Pilot eines unbemannten Luftfahrzeugs, was die Ausführung von Kampfeinsätzen beinhaltet.

Der Sohn erzählt seiner Mutter nur wenig, aber laut Padalko hat er „sehr fantastische Ergebnisse“. Gleichzeitig betont sie, dass der Krieg dem 19-jährigen Jungen eine Verantwortung auferlegt, die nicht auf seinen Schultern lasten sollte. „Er übernimmt zu viel Verantwortung für Dinge, für die Russland und nicht Michail Sobolew verantwortlich ist“, sagte die Fernsehmoderatorin.

### Warum der Sohn um Stille bat

Nachdem Padalko öffentlich über die Entscheidung ihres Sohnes berichtet hatte, erschienen in den sozialen Medien nicht nur Worte der Unterstützung, sondern auch abwertende Kommentare. Dies war einer der Gründe, warum Michail seine Mutter bat, seinen Namen im öffentlichen Raum nicht mehr zu erwähnen. Es ist ihm wichtig, dass seine Kameraden nicht von seinen berühmten Eltern wissen und ihn als Gleichen und nicht als Sohn einer Prominenten behandeln.

### Hoffnung auf Fristen

Die einzige Stütze für Maritschka ist das Vorhandensein klarer Vertragsfristen. Sie gibt zu, dass sie sehr auf das Ende dieser zwei Jahre wartet, obwohl sie versteht, dass ihr Sohn den Dienst verlängern möchte. „Ich habe Angst, darüber zu sprechen, aber zumindest erwarte ich es“, teilte die Moderatorin mit.

Padalko äußerte auch die Meinung, dass die Einführung bestimmter Dienstfristen das Leben aller Soldaten und ihrer Familien erheblich erleichtern könnte, die Stimmung in der Gesellschaft verbessern und die Erwartungen verständlicher machen würde.