In der Nacht zum 30. Juli führte die russische Besatzungsarmee einen massiven Raketenangriff auf ukrainisches Territorium durch. Feindliche Raketen trafen mehrere Schlüsselstädte, darunter Lwiw, Kiew und Krywyj Rih. Nach vorläufigen Berichten wurden Wohnhäuser beschädigt, es kam zu Bränden und es gab Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Lage in Lwiw

Eines der Hauptziele des Angriffs war Lwiw. Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf den Leiter der Militärverwaltung der Region Lwiw, Maksym Kozyzkyj, und den Bürgermeister der Stadt, Andrij Sadowyj, berichteten, wurden in der Stadt Schäden an zwei Wohnhäusern registriert. Während des Luftangriffs arbeitete das Luftabwehrsystem intensiv, um feindliche Raketen abzufangen.

An die Einsatzorte wurden alle Notdienste entsandt. Ärzte und Rettungskräfte leisten den Verletzten Hilfe. Die Luftalarmbereitschaft in der Stadt wurde bereits aufgehoben, doch die Aufräumarbeiten gehen weiter.

Angriffe auf Kiew und Krywyj Rih

Neben Lwiw wurde auch Kiew einem Raketenbeschuss ausgesetzt. Nach Angaben des Bürgermeisters der Hauptstadt, Witali Klitschko, wurden in zwei Stadtteilen Brände registriert. Feuerwehrmannschaften arbeiten an der Löschung der Brände und bewerten zudem die Schäden durch den Angriff.

In Krywyj Rih ist die Lage noch ernster. Eine Rakete traf einen Wohnviertel der Stadt. Unter den Trümmern werden Menschen gesucht. Die Rettungsdienste arbeiten rund um die Uhr, um diejenigen zu finden und zu retten, die sich möglicherweise unter den Trümmern befinden.

Reaktion der Behörden und der Bevölkerung

Die Behörden der Ukraine rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, ruhig zu bleiben und die Sicherheitsanweisungen zu befolgen. Die Notdienste setzen ihre Arbeit zur Beseitigung der Folgen des Angriffs fort, und Ärzte leisten den Verletzten Hilfe.

Die Anwohner drücken einander ihre Unterstützung aus und rufen zur Einheit in schwierigen Zeiten auf. Trotz der Bedrohungen setzen die Ukrainer ihr Leben fort und zeigen Standhaftigkeit und Mut angesichts der Aggression.