In der Nacht zum 5. August erlebte die Ukraine einen der größten Angriffe der letzten Zeit. Die russische Luftwaffe und Drohnen führten einen massiven Schlag gegen die Hauptstadt und die Oblast Kiew durch. Infolge der Beschussaktionen, die die ganze Nacht anhielten, starben Menschen, Dutzende Industrie- und Wohnobjekte wurden zerstört, und am Horizont der Stadt und der Region loderten riesige Brände.
Opfer und Zerstörungen: Statistiken der Tragödie
Stand 12:00 Uhr belief sich die Zahl der Opfer des Angriffs auf 16 Personen. Weitere 36 Zivilisten erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Timur Tkachenko, Leiter der Militärverwaltung der Oblast Kiew, bestätigte, dass ballistische Raketen und Kampfdrohnen sofort mehrere Stadtbeziche trafen.
Die Situation ist im Rajon Brovary am kritischsten. Hier starben 10 Menschen, weitere 16 wurden verletzt. Die Zerstörungen betrafen 19 Infrastruktureinrichtungen: 7 Lagergebäude, ein Produktionsraum, drei Privathäuser, ein Gewächshaus und sieben Lastwagen.
Im Rajon Bucha forderte der Angriff fünf Menschenleben, 16 Personen erlitten Verletzungen. Auch hier ist das Ausmaß der Zerstörung enorm: 40 Objekte wurden beschädigt, darunter fünf Lager, ein Privathaus und 34 Fahrzeuge. Im Rajon Fastiw starb eine Person, vier weitere wurden verletzt. Dort wurden Schäden an einem Lagergebäude und 18 Fahrzeugen registriert.
Umweltbedrohung und Einsatz der Rettungskräfte
Insgesamt wurden in der Oblast infolge des Angriffs 78 Objekte beschädigt. Aufgrund von Bränden in Logistikzentren, Betrieben und Lagern wurde im Gebiet eine drastische Verschlechterung der Luftqualität verzeichnet. Dichter Rauch und der stechende Geruch brennender Industriematerialien stellen eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar.
Alle Notdienste arbeiten im verstärkten Modus. Rettungskräfte beseitigen weiterhin die Folgen der Einschläge, löschen Brände und suchen nach möglichen Opfern unter den Trümmern. Den Bewohnern der Hauptstadt und der Oblast wird empfohlen, ohne dringende Notwendigkeit das Haus nicht zu verlassen, Fenster und Türen fest zu schließen sowie auf den Flüssigkeitshaushalt zu achten und die Atemwege vor Rauch zu schützen.