In der Nacht hat ein massiver Schlag die Ukraine getroffen, bei dem der Gegner ein breites Spektrum an Waffen eingesetzt hat. Laut den Luftstreitkräften der Streitkräfte der Ukraine setzte Russland ballistische und Marschflugkörper sowie unbemannte Fluggeräte ein. Der Luftraum des Landes war mit feindlichen Zielen gesättigt, was vom Luftverteidigungssystem maximale Konzentration erforderte.

Umfang des Angriffs und die Arbeit der Luftabwehr

Laut dem Bericht der Militärs feuerten die Besatzer eine erhebliche Menge an Munition auf die Ukraine ab. Im Luftraum wurden 146 feindliche Drohnen registriert. Den Verteidigern des Landes gelang es, einen Teil der Bedrohung zu neutralisieren: Bis zum Morgen wurden drei ballistische Raketen vom Typ „Iskander' und 129 Drohnen abgeschossen. Die übrigen Ziele erreichten leider ihre Ziele.

Als Folge des Angriffs wurden Treffer von fünf ballistischen Raketen „Iskander-M/S-400', einer Radarabwehr-Rakete Kh-31P und 16 Kampfdrohnen registriert. Die Schläge trafen 15 verschiedene Standorte. An weiteren sieben Objekten stürzten Trümmer abgeschossener Technik herab. Die vom Gegner abgefeuerten Marschflugkörper Kh-22/32 erreichten hingegen ihre Ziele nicht.

Folgen der Angriffe auf Kiew und Charkiw

Während der nächtlichen Operation lag der Fokus besonders auf der Hauptstadt. Kiew wurde von ballistischen Raketen angegriffen. Durch die Treffer kamen zwei Menschen ums Leben. Zuvor, in der Nacht zum 14. Juli, wurden die Stadtteile Holosijiw und Darnyzja der Hauptstadt ebenfalls mit ballistischen Waffen angegriffen.

Auch Charkiw wurde zum Ziel aggressiver Aktionen. Am Abend des 15. Juli wurde die Stadt über mehrere Stunden von Drohnen und einer Luftmine angegriffen. Es kam zu Bränden, und mehrstöckige Wohnhäuser wurden beschädigt. Die Lage in der Region bleibt angespannt: Bereits am 14. Juli traf eine Drohne direkt eine Wohnung in einem Hochhaus, was zu einem Brand führte.