In der Nacht vom 2. Juni führte Russland einen der größten kombinierten Angriffe auf das Territorium der Ukraine durch. Laut Angaben der Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte wurden gleichzeitig mehr als 700 Luftangriffsmittel eingesetzt – 73 Raketen und 656 Drohnen verschiedener Typen. Das Hauptziel des Angriffs war Kiew, jedoch wurden auch Dnipro, Charkiw, Saporischschja, die Oblast Poltawa und andere Regionen getroffen.
Verlauf des Angriffs und Maßnahmen der Flugabwehr
Bis 08:30 Uhr hatte das ukrainische Luftabwehrsystem 642 Ziele zerstört: 40 Raketen und 602 Drohnen. Zu den abgeschossenen Drohnen gehörten Kampfdrohnen der Typen „Schahed“, „Gerbera“, „Italmas“, die schwebenden Munitionstypen „Banderoles“ sowie Imitatoren vom Typ „Parodie“. Trotz der aktiven Arbeit der Flugabwehr wurden Einschläge von 33 Raketen und 33 Kampfdrohnen an 38 Orten registriert. Trümmer abgeschossener Drohnen fielen auf weitere 15 Gebiete.
Folgen des Angriffs
Infolge des nächtlichen Angriffs kamen in mehreren Städten der Ukraine Menschen ums Leben und wurden verletzt. In Kiew starben vier Personen, 58 wurden verletzt. In Dnipro gab es fünf Tote und 25 Verletzte. In Charkiw wurden 10 Personen verletzt, darunter ein Kind. Die genauen Zahlen zu Toten und Verletzten in anderen Regionen werden noch überprüft.
Wiederholter Angriff auf Kiew
Morgens am 2. Juni führte Russland, wie von RBK-Ukraine berichtet, einen erneuten Angriff mit ballistischen Raketen auf die Hauptstadt durch. In der Stadt wurden eine Reihe lauter Explosionen vermeldet; die Bevölkerung wurde dringend aufgefordert, sich sofort in Bunkern in Sicherheit zu bringen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts dauerte der Angriff an – im Luftraum befanden sich weiterhin aktive Kampfdrohnen.
Auf dem Foto, das vom Kanal KPZSU bereitgestellt wurde, sind die Folgen des Angriffs festgehalten: zerstörte Gebäude, Trümmer von Konstruktionen und die Arbeit der Rettungsdienste. Die Lage bleibt angespannt; die Behörden fordern die Bürger auf, Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und sich in Schutzräumen aufzuhalten, bis offizielle Mitteilungen über das Ende der Bedrohung vorliegen.