In der Nacht zum 26. Juni wurde die Ukraine einem massiven Luftangriff ausgesetzt. Die russischen Streitkräfte setzten eine beispiellose Anzahl an Angriffsmitteln ein und ließen 7 ballistische Raketen vom Typ „Iskander-M' sowie 189 Angriffsdrohnen über dem Territorium des Landes absetzen. Die Operation zur Abwehr der Aggression wurde auf dem gesamten Staatsgebiet, von den westlichen Grenzen bis nach Krim, durchgeführt.

Details des Luftangriffs

Laut Angaben der Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte, die von RBK-Ukraine zitiert werden, nutzten die russischen Truppen eine komplexe Kombination von Waffen. Die ballistischen Raketen wurden von den Gebieten Brjansk und Kursk aus gestartet und trafen Ziele in den Regionen Kiew und Poltawa. Parallel dazu wurde ein massiver Drohnenangriff entfaltet, der Folgendes umfasste:

  • Drohnen vom Typ Shahed (einschließlich reaktiver Modifikationen);
  • Drohnen vom Typ „Gerbera' und „Italmas';
  • Spezielle Imitationsdrohnen vom Typ „Parodia', die dazu bestimmt sind, die Luftabwehr abzulenken.

Die Angriffsrichtungen waren Kursk, Orel, Brjansk, Primorsko-Achtarsk sowie Gebiete, die von Russland in der Region Donezk und auf der Krim (Gwardijskoje) kontrolliert werden.

Arbeit der Luftabwehr und Ergebnisse

Zur Abwehr des Angriffs wurden alle verfügbaren Ressourcen der ukrainischen Verteidigungskräfte eingesetzt: Luftwaffe, Flugabwehrraketentruppen, Einheiten der elektronischen Kampfführung (RÉB), unbemannte Systeme und mobile Feuergruppen. Bis 09:00 Uhr morgens gelang es, 177 feindliche Ziele zu zerstören oder zu unterdrücken.

In diese Zahl waren enthalten:

  • 3 ballistische Raketen vom Typ „Iskander-M';
  • 174 feindliche Drohnen.

Dennoch, trotz der hohen Effektivität der Luftabwehr, wurden Treffer registriert. Vier ballistische Raketen und 11 Angriffsdrohnen erreichten ihre Ziele an 12 Orten. Zudem wurde an 6 Punkten das Herabstürzen von Trümmern abgeschossener Fluggeräte festgestellt.

Folgen für Infrastruktur und Bevölkerung

Besonders stark beschädigt wurde die Energieinfrastruktur. In der Region Odessa traten infolge des nächtlichen Angriffs Stromausfälle auf. Auch Kremenchuk wurde getroffen, wo der Feind Industrieanlagen attackierte. In der Stadt fehlt die Stromversorgung teilweise.

Die Luftstreitkräfte warnten, dass der Angriff noch nicht vollständig beendet ist: Im Luftraum verbleiben aktive feindliche Drohnen. Die Zivilbevölkerung wird dringend aufgefordert, die Sicherheitsregeln einzuhalten und in Schutzräumen zu bleiben.