In der Nacht zum 26. Juli wurde die Ukraine einem der massivsten Angriffe in jüngster Zeit ausgesetzt. Die russischen Streitkräfte setzten ein breites Spektrum an Waffen ein: von ballistischen Raketen bis hin zu Kampfdrohnen. Laut den Luftstreitkräften der ukrainischen Streitkräfte wurden bei dem Angriff 136 Drohnen, ballistische Raketen und eine gelenkte Luft-Boden-Rakete eingesetzt.

Arbeit der Flugabwehr und Ergebnisse des Angriffs

Die ukrainischen Flugabwehrsysteme arbeiteten effektiv, konnten jedoch nicht alle Ziele abschießen. Bis 08:30 Uhr wurde die Zerstörung oder Unterdrückung einer gelenkten Luft-Boden-Rakete vom Typ Kh-59/69, fünf ballistischer Raketen (Typ Iskander-M oder S-400) und 104 feindlicher Drohnen bestätigt. Gefechte entbrannten im Norden, Süden und Osten des Landes.

Trotz der Bemühungen der Flugabwehr gelang es dem Gegner, zivile Objekte zu treffen. Es wurden Treffer von zwei ballistischen Raketen und 27 Kampfdrohnen an 18 verschiedenen Orten registriert. Darüber hinaus stürzten an sieben Orten Trümmerteile abgeschossener Technik, was ebenfalls eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt.

Angriffe auf Kiew

Besondere Aufmerksamkeit erregte der Angriff auf die Hauptstadt. In der Nacht zum Sonntag, dem 26. Juli, griffen russische Streitkräfte Kiew mit ballistischen Raketen an. Als Ergebnis des Beschusses wurden Treffer in drei Stadtteilen der ukrainischen Hauptstadt registriert.

Warnung von Selenskyj

Die Eskalation der Spannungen war zu erwarten. Noch am Abend des 24. Juli warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor der Vorbereitung eines neuen Beschusses durch Russland. Der Staatsoberhaupt betonte, dass die Raketen bereits zum Start bereit seien und der Angriff innerhalb von 48 Stunden erfolgen könne. Die Vorhersage bestätigte sich am nächsten Tag.