In der Nacht zum 6. Oktober 2026 wurde die Region Moskau Ziel eines massiven Drohnenangriffs, der als einer der größten in der jüngeren Zeit gilt. Berichten zufolge näherten sich die Drohnen aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Das Hauptziel war vermutlich die Moskauer Ölraffinerie in Kapotnja, die rund 40 % des Kraftstoffbedarfs der russischen Hauptstadt deckt.

Angriffe auf kritische Infrastruktur

Zudem wurde ein Großbrand an der linear-produktions- und dispatchingstation (LPDS) „Wolodarskaja“ bei Wolodarskoje gemeldet. Da über diese Station die Haupt-Ölprodukt-Pipelines verlaufen, stellt der Angriff eine erhebliche Störung für die Energieversorgung dar.

Hintergrund

Die Raffinerie in Kapotnja war bereits am 20. September 2026 Ziel eines Angriffs, was zu einer vollständigen Einstellung der Ölverarbeitung führte. Die aktuellen Ereignisse setzen eine Serie von Angriffen auf die russische Energieinfrastruktur fort.

Widersprüchliche Informationen

Während Beobachtungskanäle von direkten Treffern auf Industrieanlagen berichten, halten sich offizielle russische Stellen mit detaillierten Angaben zu den Schäden oder der Effektivität der Flugabwehr zurück.

Folgen

Sollten die Schäden an der Raffinerie und der Station Wolodarskaja die Kapazitäten einschränken, droht in Moskau ein spürbarer Kraftstoffmangel, da diese Anlagen für die Logistik der Hauptstadt von zentraler Bedeutung sind.