Im Laufe des 1. November setzten die russischen Streitkräfte ihre Luftangriffe auf die Ukraine fort und setzten dabei unbemannte Luftfahrzeuge und Raketen ein. Den Angaben im Kernmaterial zufolge setzte der Feind tagsüber mehrere Hundert Drohnen ein, während die Luftverteidigungskräfte Kampfeinsätze zu deren Abfangen durchführten. Separat wird eine nächtliche Angriffswelle verzeichnet, bei der über vierhundert Kampfdrohneneinheiten gestartet wurden.

Ausmaß des Tagsangriffs

Berichten von RBK-Ukrajina zufolge setzte der Feind zwischen 06:30 und 19:00 Uhr 326 Drohnen ein, darunter Jet-Drohnen, Gerbera-Drohnen und andere Typen, sowie sechs S-8000 Banderol/Dan-T-Raketen. Die Publikation Glavred verweist unter Berufung auf die ukrainischen Luftstreitkräfte auf eine andere Schätzung: Von 07:30 bis 19:30 Uhr griff Russland die Ukraine mit 157 Kampfdrohnen an, darunter 25 mit Jet-Antrieb. Die Diskrepanz bei den Zahlen spiegelt wahrscheinlich unterschiedliche Zählzeitfenster und Phasen der Zielerfassung wider.

Arbeit der Luftverteidigungskräfte

Vorläufigen Angaben im Kernmaterial zufolge befanden sich um 19:16 Uhr noch über 20 Kampfdrohnen im ukrainischen Luftraum, und die Luftverteidigungskräfte setzten ihre Kampfeinsätze fort. Glavred berichtet, dass die Luftverteidigung 140 von 157 Drohnen (darunter 22 Jet-Drohnen) sowie alle sechs S-8000-Raketen abgeschossen oder unterdrückt hat; bis 22:00 Uhr befanden sich noch etwa 30 Geräte in der Luft. Die endgültige Zahl der abgefangenen Ziele zum Zeitpunkt der Materialerstellung ist noch nicht endgültig bestätigt.

Nächtliche Welle und Folgen

In der vergangenen Nacht führten russische Truppen laut dem Ausgangsmaterial einen massiven Angriff durch und starteten 433 Kampfdrohnen. Die Luftverteidigung zerstörte oder unterdrückte 371 Ziele, darunter 47 Shahed-Jet-Drohnen. Einschläge von Luftangriffsmitteln wurden an 16 Standorten verzeichnet.

Aufruf an die Bürger und Kontext

Die Ukrainer werden aufgefordert, Luftangriffsalarme nicht zu ignorieren und sich an sicheren Orten aufzuhalten. Vor dem Hintergrund anhaltender Angriffe auf die Energieinfrastruktur bleiben massive Drohnen- und Raketenangriffe ein Hauptfaktor für die Belastung des Luftverteidigungssystems und der regionalen Grundversorgung.