In der Branche der künstlichen Intelligenz schlägt ein neues Kapitel des technologischen Wettlaufs an. Auf einer geschlossenen internen Versammlung des Unternehmens Meta machte der Leiter der Superintelligenz-Abteilung, Alexander Wang, eine sensationelle Aussage: Das zukünftige Modell des Unternehmens mit dem Codenamen Watermelon habe Leistungswerte erreicht, die mit dem Flaggschiff GPT-5.5 von OpenAI vergleichbar sind.

Informationen über diesen Durchbruch tauchten in den Medien unter Berufung auf Business Insider auf. Alexander Wang, den Mark Zuckerberg bereits im vergangenen Jahr zum Leiter der Meta Superintelligence Labs ernannt hatte, bestätigte, dass das Modell Watermelon sich in der aktiven Trainingsphase befindet und der nächste große Release nach der Basis-Modell Muse Spark (Avocado) sein wird, das im April 2026 veröffentlicht wurde.

Ressourcen und Umfang des Projekts

Die Entwicklung von Watermelon erforderte kolossale Investitionen in die Infrastruktur. Für das Training des neuen Modells werden dreimal mehr Rechenressourcen und Grafikchips eingesetzt als bei der Vorgängerin Avocado. Dies wurde durch eine totale Mobilisierung der finanziellen Ressourcen von Meta und eine aggressive Strategie zur Erweiterung der Infrastruktur ermöglicht.

Die Unternehmensleitung hat die Investoren bereits über massive Kapitalausgaben informiert. In diesem Jahr werden die erwarteten Ausgaben für den Kauf von Mikrochips, den Bau neuer Rechenzentren und die Erweiterung der Infrastruktur zwischen 125 und 145 Milliarden Dollar liegen.

Neue Möglichkeiten und personeller Blitzkrieg

Im öffentlichen Raum hat Alexander Wang bereits bestätigt, dass das nächste Update der Muse-Spark-Familie erhebliche Verbesserungen bei den Programmierfähigkeiten und der autonomen Arbeit von KI-Agenten bringen wird. Darüber hinaus versprach der Abteilungsleiter als Antwort auf Fragen der Nutzer zur Konkurrenz mit dem Modell Claude Opus von Anthropic, dass ein würdiger Rivale bald erscheinen wird.

Der Erfolg des Projekts ist zum großen Teil auf die Personalpolitik von Mark Zuckerberg zurückzuführen. Das Unternehmen führt eine aggressive Kampagne zur Abwerbung der besten Fachkräfte der Branche. Laut Insider-Berichten bietet Meta Top-Forschern individuelle Verträge über Summen von Hunderten von Millionen Dollar nur für den Wechsel in die Elite-Forschungsgruppe mit dem Codenamen TBD an.

Kontext des Wettbewerbs

Der Wettlauf um Superintelligenz kommt keinen Moment zur Ruhe. Das leistungsstarke Modell GPT-5.5 von OpenAI, das im April dieses Jahres veröffentlicht wurde, diente als Richtschnur für die Entwickler von Watermelon. Doch die Konkurrenten stehen nicht still: Ende des letzten Monats stellte OpenAI offiziell ihr perfektestes Modell GPT-5.6 vor. Bemerkenswert ist, dass die Entwickler es noch nicht für den breiten Markt freigegeben haben, um den Wünschen der US-Regierung zu folgen.

Vertreter von Meta haben sich offiziell geweigert, die Ergebnisse der internen Versammlungen zu kommentieren, und bei OpenAI wurden journalistische Anfragen nicht beantwortet. Dennoch deuten die genannten Zahlen des Infrastrukturhaushalts und die ersten Benchmarks von Watermelon darauf hin, dass Meta sich endgültig in der obersten Liga der Entwickler künstlicher Intelligenz etabliert hat.