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title: "Der Kampf um die Renten: Das Ministerium für Soziales definiert Prioritäten im Streit zwischen NBU und „Ukrposhta“"
description: "Das ukrainische Ministerium für Soziales hat seine Position im Streit zwischen der NBU und der „Ukrposhta“ über die Gründung einer Bank für finanzielle Inklusion geklärt. Das Ministerium erklärte: Die Marke des Betreibers ist unwichtig, das Wichtigste ist, den Zugang zu Renten in Dörfern und Grenzgebieten zu gewährleisten, wo keine Banken vorhanden sind. 🏦🇺🇦"
date: 2026-06-18T09:14:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Der Kampf um die Renten: Das Ministerium für Soziales definiert Prioritäten im Streit zwischen NBU und „Ukrposhta“

![Rentnerin füllt mit Hilfe eines Angestellten Dokumente in einem Büro aus, was das Thema des Streits über Rentenleistungen zwischen NBU und Ukrposhta illustriert](https://xab.info/media/2026/06/18/minsocpolitiki-ukrainy-prioritety-banka-finansovoy-inkluzii/minsocpolitiki-ukrainy-prioritety-banka-finansovoy-inkluzii-1.webp)

Im Mittelpunkt des ukrainischen Finanzmarktes steht die Schaffung einer Bank für finanzielle Inklusion. Das Ministerium für Soziales der Ukraine hat seine Position im anhaltenden Streit zwischen der Nationalbank und der „Ukrposhta“ dargelegt: Das Ministerium erklärte, dass es für sie von prinzipieller Bedeutung ist, wer genau der Betreiber der neuen Einrichtung werden wird. Das wichtigste Kriterium bleibt die Fähigkeit, den Zugang zu Geld in abgelegenen Ecken des Landes zu gewährleisten.

### Die Marke ist unwichtig, die Zugänglichkeit zählt

Auf eine Anfrage der Publikation RBC-Ukraine, die den Konflikt unter der Überschrift „Kampf um Inklusion oder Kampf der Ambitionen?“ beleuchtete, gab das Ministerium für Soziales eine klare Antwort. Für das Ministerium ist die Marke des Unternehmens, das die Funktionen der neuen Bank übernehmen wird, nicht wichtig. Die Schlüsselfaktoren sind das Netzabdeckung, ihre Zuverlässigkeit und Barrierefreiheit.

„Für das Ministerium ist nicht die Marke des Betreibers von prinzipieller Bedeutung, sondern die Netzabdeckung, ihre Zuverlässigkeit, Barrierefreiheit und die Fähigkeit, Menschen dort zu bedienen, wo andere Finanzinstitute nicht vertreten sind“, betonte das Ministerium.

### Bewertungskriterien: Nicht die Menge, sondern die Reichweite

Offizielle Vertreter des Ministeriums erklärten, dass das Ausmaß des neuen Projekts nicht durch die Anzahl potenzieller Kunden, sondern durch das Niveau der tatsächlichen Verfügbarkeit der Dienstleistungen bewertet werden sollte. Die Priorität bleibt die Gewährleistung der rechtzeitigen Zahlung von Renten für alle Bürger, unabhängig vom Wohnort, Gesundheitszustand oder digitalen Fähigkeiten.

Um die Gebiete zu bestimmen, in denen das Problem am dringendsten ist, schlägt das Ministerium für Soziales vor, sich auf folgende Indikatoren zu stützen:

- Anzahl der Ortschaften, in denen keine Bankfilialen vorhanden sind;

- Anzahl der Rentner in diesen Gebieten;

- Verfügbarkeit des Postnetzes;

- Verkehrsbedingungen;

- Möglichkeit der Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

### Verwundbare Gruppen und schwierige Gebiete

Im Statement wurde besonderes Augenmerk auf die Besonderheiten der Empfänger von Sozialleistungen gelegt. Einen erheblichen Teil dieses Publikums stellen ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität aus. Darüber hinaus geht es um Bewohner ländlicher Gebiete, Grenzgebiete und befreiter Gebiete. Genau in diesen Regionen fehlt die Bankinfrastruktur oft vollständig, was die Frage der Inklusion von kritischer Bedeutung macht.

### Freiheit der Wahl für die Bürger

Das Ministerium betonte auch, dass die Gründung einer neuen spezialisierten Bank die Rechte der Bürger nicht einschränken sollte. Die Bevölkerung sollte das Recht behalten, den bequemsten Weg zur Rentenzahlung selbst zu wählen.

Die Erklärung des Ministeriums für Soziales erfolgte vor dem Hintergrund eines langwierigen Konflikts zwischen der Nationalbank der Ukraine und der „Ukrposhta“. Der Generaldirektor der „Ukrposhta“, Ihor Smylianskyj, fördert seit mehreren Jahren die Idee der Gründung einer Bank auf Basis des Postunternehmens, gestützt auf sein landesweites Netz. Gleichzeitig spricht sich die NBU gegen ein solches Szenario aus und fürchtet mögliche Risiken und Konkurrenz. Während die Regulierungsbehörden streiten, besteht das Ministerium für Soziales darauf: Hauptsache, das Geld kommt beim Empfänger an.