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title: "Mitarbeiter des HAU wegen des Mordes an einer in Monaco des Attentats auf einen Geschäftsmann verdächtigen Person verhaftet"
description: "Ein Gericht in Kiew hat den Mitarbeiter des HAU des Verteidigungsministeriums Wladislaw Reut wegen Mordes verhaftet. Die verstorbene Frau befand sich in internationaler Fahndung als Ausführende eines Attentats auf einen Geschäftsmann in Monaco. Die Ermittlungen stellen einen Zusammenhang zwischen dem Mord bei Kiew und der Explosion in Monte Carlo her. 🏛️🔒"
date: 2026-07-09T11:04:17.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Mitarbeiter des HAU wegen des Mordes an einer in Monaco des Attentats auf einen Geschäftsmann verdächtigen Person verhaftet

![Verhafteter GUR-Mitarbeiter in einer gelben Jacke mit Kapuze und Maske, festgenommen wegen Mordes in Monaco](https://xab.info/media/2026/07/09/sotrudnik-gur-arestovan-po-delu-ob-ubiystve-podozrevaemoy-v-pokushenii-na-biznesmena-v-monako/sotrudnik-gur-arestovan-po-delu-ob-ubiystve-podozrevaemoy-v-pokushenii-na-biznesmena-v-monako-1.webp)

Das Petscherskyi Bezirksgericht in Kiew hat die Verhaftung des aktiven Mitarbeiters des Hauptnachrichtendienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Wladislaw Reut, angeordnet. Die am 9. Juli 2026 stattgefundene Gerichtsverhandlung endete mit der Anordnung der Untersuchungshaft ohne Möglichkeit der Kaution. Der Soldat wird des vorsätzlichen Mordes verdächtigt, der von einer Gruppe von Personen im Voraus verabredet wurde.

### Zusammenhang mit dem resonanten Fall in Monaco

Das Strafverfahren hat einen komplexen internationalen Hintergrund. Das Opfer des Verbrechens war Anastasia Berezowskaja, deren Leiche am 3. Juli in der Region Kiew, in der Nähe des Ortes Jurjew, gefunden wurde. Die Verstorbene befand sich in internationaler Fahndung über Interpol. Die Ermittlungsbehörden des Fürstentums Monaco hatten zuvor festgestellt, dass Berezowskaja die direkte Ausführende der Sprengung eines Immobilienobjekts in Monte Carlo war. Die Explosion war gegen den ukrainischen Geschäftsmann Wadim Jermolajew gerichtet; bei dem Vorfall wurden drei Personen verletzt.

Laut Ermittlungsmaterialien waren persönliche Beziehungen und finanzielle Transaktionen der Mordmotiv. Die Strafverfolgungsbehörden haben zahlreiche Geldtransfers, einschließlich Krypto-Assets, von den Festgenommenen auf den Namen von Berezowskaja dokumentiert. Im Rahmen der Ermittlungen wird die Beteiligung der Beteiligten an einer umfassenden Kette von Ereignissen geprüft, die mit dem Attentat auf den Geschäftsmann zusammenhängen, der unter persönlichen Sanktionen des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine steht.

### Details der Festnahme und des Gerichtsverfahrens

Im Rahmen operativ-ermittlerischer Maßnahmen wurden zwei Verdächtige festgenommen: der 33-jährige Wladislaw Reut und sein mutmaßlicher Komplize, der 49-jährige Witali Schikowitsch, ein gebürtiger Einwohner der Region Tschernihiw und ehemaliger Mitarbeiter der Innenbehörden. Beide Beteiligten wurden unter gleichen Bedingungen verhaftet.

Die Gerichtsverhandlung fand öffentlich statt. Die Verteidigung Reuts beantragte die Durchführung der Verhandlung hinter verschlossenen Türen, wobei sie sich auf den dienstlichen Status des Verdächtigen und die Besonderheiten seiner Tätigkeit innerhalb der Struktur des Verteidigungsministeriums berief. Das Gericht wies diesen Antrag ab und wies darauf hin, dass in den Akten keine Informationen enthalten sind, die Staatsgeheimnisse darstellen, und betonte die öffentliche Bedeutung des Verfahrens.

### Positionen der Parteien

Vertreter des Büros des Generalstaatsanwalts bestanden auf einer strengen Haftanordnung. Die Anklage stützte sich auf die gesammelte Beweislage, die Ergebnisse technischer Gutachten und die ersten Aussagen von Reut selbst, in denen die Chronologie und die technischen Umstände des Vorfalls bei Kiew detailliert dargelegt wurden.

Wladislaw Reut lehnte es sowohl vor als auch während des Verfahrens vollständig ab, gegenüber Medienvertretern Kommentare abzugeben. Die Anwälte hielten sich zurück, eine detaillierte rechtliche Position zu äußern, bis der Komplex der gerichtsmedizinischen und kriminalistischen Gutachten abgeschlossen ist.

### Rechtliche Folgen

Die Handlungen der Verdächtigen werden gemäß Artikel 115 des Strafgesetzbuchs der Ukraine (vorsätzlicher Mord) qualifiziert. Die Begehung einer Straftat im Voraus von einer Gruppe von Personen wird mit Freiheitsentzug von zehn bis fünfzehn Jahren oder lebenslanger Haft bestraft. Gemäß der Verfassung der Ukraine gelten die Beteiligten als unschuldig, bis ihre Schuld in gesetzlicher Weise bewiesen und ein schuldig sprechendes Urteil des Gerichts gefällt wurde.