Der Basketballverein „Monaco“ zeigt eine hohe Bereitschaft für die Saison 2026/27, trotz der anhaltenden rechtlichen Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Eigentümerwechsel. Das Management der Monegassen hat bereits mit der aktiven Vorbereitungsphase begonnen, wobei ein Schlüsselelement die Entscheidung war, das aktuelle Trainerstab zu behalten.
Dem französischen Magazin BeBasket zufolge, das sich auf Sport RBC.UA bezieht, ist der neue Eigentümer des Vereins – die Investmentgruppe Helen Holdings – daran interessiert, die Zusammenarbeit mit dem Trainerduo fortzusetzen, zu dem der ukrainische Spezialist Sergei Gladyr gehört. Sein Partner im Stab, Manuchar Markoischwili, bleibt ebenfalls in den Plänen des Vereins.
Rechtlicher Abschluss und Budgetperspektiven
Das Schicksal des Vereins wird in naher Zukunft in der Berufungskammer der französischen Basketballföderation (FFBB) entschieden. Um den Kauf des Vereins offiziell zu genehmigen, muss die Gruppe Helen Holdings bis zum 27. Juli ein zusätzliches Dokumentenpaket vorlegen. Der erfolgreiche Abschluss dieses Verfahrens eröffnet „Monaco“ die Perspektive, die neue Saison mit einem Budget von mehr als 10 Millionen Euro zu beginnen.
Ausstattungsstrategie: Wette auf Legionäre und lokale Stars
Parallel zu den rechtlichen Prozessen arbeitet der Verein aktiv an der Zusammenstellung des Kaders. Die Strategie des neuen Managements sieht die Schaffung eines Kaders aus 10–11 Basketballspielern vor, in dem qualitativ hochwertige Legionäre eine dominierende Rolle spielen werden. Um jedoch den Bestimmungen der französischen Liga zu entsprechen, muss „Monaco“ mindestens vier Spieler mit JFL-Status unterzeichnen – Basketballspieler, die in Frankreich ausgebildet wurden.
Die Rolle von Sergei Gladyr in der Geschichte des Vereins
Die Beibehaltung des ukrainischen Trainers im Stab erscheint als logischer Schritt, angesichts seines Beitrags zur Entwicklung des Teams. Sergei Gladyr arbeitet seit 2020 bei „Monaco“. In diesem Zeitraum wurde der Verein zweimal französischer Meister, gewann Silbermedaillen, den nationalen Pokal und den EuroCup sowie den dritten Platz in der EuroLeague.
Eine besondere Rolle spielte Gladyr in der Saison nach dem Weggang von Vassilis Spanoulis, als er die Mannschaft übernahm. Unter seiner Führung gelang es den „Monegassen“, den Verlauf der Finalserie gegen „Paris“ zu wenden, zwei entscheidende Spiele zu gewinnen und sich nach einer einjährigen Pause den Titel des französischen Meisters zurückzuholen.
So bleibt die interne Struktur des Vereins trotz externer Faktoren stabil, und die Ambitionen des Managements sind darauf gerichtet, den Status als einer der führenden europäischen Basketballvereine zu bewahren.