Monobank-Kunden sind auf Informationen gestoßen, die eine mögliche Einführung einer Gebühr von 0,5 % für Überweisungen auf Karten anderer ukrainischer Banken innerhalb des Mastercard-Zahlungssystems betreffen. Das Thema hat in der Finanzwelt für erhebliches Aufsehen gesorgt, was eine sofortige Klarstellung seitens der Neobanken-Führung erforderlich machte.
Position der Bank und Erklärung des Mitgründers
Der Mitgründer der monobank, Oleg Gorochowski, hat die kursierenden Berichte offiziell kommentiert. Seinen Angaben zufolge ist zum heutigen Stand, dem 5. Oktober 2026, noch keine endgültige Entscheidung über die Einführung der Gebühr getroffen worden. Trotz der Tatsache, dass in den aktualisierten Tarifen der 18. Oktober erwähnt wurde, betonte Gorochowski, dass der automatische Gebühreneinzug zu diesem Datum nicht beginnen werde. Daher bleibt die aktuelle Überweisungspolitik bis auf Weiteres in Kraft.
Widersprüchliche Daten
Die Situation wird durch die Diskrepanz zwischen den offiziellen Tarifdokumenten und den Kommentaren des Managements erschwert. Einerseits enthalten die veröffentlichten Dokumente spezifische Angaben zur Provisionshöhe und zum Startdatum. Andererseits deutet eine öffentliche Klarstellung der Führung darauf hin, dass die Bank weiterhin die Zweckmäßigkeit einer solchen Maßnahme prüft und die Möglichkeit eines kompletten Verzichts offen hält.
Kontext aktueller Gebühren und Marktlage
Derzeit erhebt die monobank bereits Gebühren für Transaktionen, die mit Zahlungsdiensten außerhalb des Bankwesens verbunden sind. So werden beispielsweise Überweisungen auf Konten von Systemen wie NovaPay mit einer Gebühr von 0,9 % belegt. Darüber hinaus erweitert die Bank kontinuierlich die Funktionen der Anwendung zur Ausgabenkontrolle, was das Bestreben unterstreicht, die Finanzberichterstattung für Nutzer zu automatisieren.
Wichtige Informationen für Nutzer
Auf dem dynamischen Finanzmarkt der Ukraine wird Kunden empfohlen, offizielle Updates innerhalb der monobank-App zu verfolgen. Die Bank erinnert zudem daran, dass das Aufladen von Karten über die Terminalnetzwerke von monobox und City24 sowie an den Schaltern der Ukrposhta weiterhin kostenlos bleibt, während bei Drittanbietern wie EasyPay eine Gebühr von bis zu 5 % anfallen kann, was die Wahl der Auflademethode für das Sparen von Mitteln strategisch wichtig macht.