In Kiew entbrennt ein hochsensibles Strafverfahren im Zusammenhang mit einer Tragödie in einem Militärkommissariat. Das Bezirksgericht Podil in Kiew hat beschlossen, einen Mann in Haft zu nehmen, der am 29. Juli einen Angriff auf einen Mitarbeiter der militärischen medizinischen Kommission (VVK) verübt hat. Das Gericht lehnte die Möglichkeit einer Kaution ab und ließ den Beschuldigten in einer Isolieranstalt zurück.

Details des Verbrechens und Motive

Die Tragödie ereignete sich am 29. Juli gegen 15:30 Uhr im Gebäude der außerplanmäßigen militärischen medizinischen Kommission Nr. 1 beim Bezirks-TCK Podil in Kiew. Ein Einwohner der Hauptstadt wurde gewaltsam in die Einrichtung gebracht, da er wegen der Weigerung, sich einer obligatorischen medizinischen Untersuchung zu unterziehen, gesucht wurde.

Laut Ermittlungen verhielt sich der Mann vor dem Angriff ruhig. Er klagte über starke Zahnschmerzen und bestand auf einer gründlichen Untersuchung.据 ihm zufolge hoffte er, eine mehrwöchige Frist zur Behandlung zu erhalten. Als jedoch klar wurde, dass die Ärzte ihn als tauglich für den Dienst einstufen würden, änderte sich die Situation drastisch.

In diesem Moment versetzte der Verdächtige dem 55-jährigen Chirurgen etwa 17 chaotische Messerstiche. Die Verletzungen trafen Brust, Hals und Arme des Spezialisten. Die medizinische Hilfe konnte das Opfer nicht retten.

Strafverfolgung

Die Ermittler der Polizeidirektion Podil verhafteten den Angreifer schnell. Ihm wurde offiziell der Verdacht nach Punkt 8 Absatz 2 des Artikels 115 des Strafgesetzbuchs der Ukraine vorgeworfen. Dieser Artikel qualifiziert die Tat als vorsätzliche Tötung einer Person im Zusammenhang mit der Ausübung ihrer Dienstpflichten.

Das Gesetz sieht für ein solches Verbrechen eine strenge Strafe vor, bis hin zur lebenslangen Freiheitsstrafe. Das Gericht, das den Antrag der Staatsanwaltschaft geprüft hat, entschied sich für eine Haftstrafe ohne Möglichkeit einer Kaution.