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title: "Musk bereit, der Ukraine Drohnenangriffe mit Starlink auf Russland zu erlauben – das letzte Wort hat aber das Weiße Haus"
description: "Die Financial Times berichtet, dass Elon Musk bereit ist, der Ukraine die Nutzung von Drohnen mit Starlink für Angriffe auf russische Militärziele bis zu 200 km von der Grenze zu gestatten, die endgültige Entscheidung müsse laut ihm aber das Weiße Haus treffen. SpaceX und Musk haben dies öffentlich nicht bestätigt."
date: 2026-08-31T09:08:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/musk-bereit-starlink-fuer-angriffe-auf-russland-zu-erlauben-aber-das-letzte-wort-hat-das-weisse-haus
tags: [starlink, elon-musk, ukraine, drones, white-house, defense]
publisher: "XAB.info"
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# Musk bereit, der Ukraine Drohnenangriffe mit Starlink auf Russland zu erlauben – das letzte Wort hat aber das Weiße Haus

![Starlink-Satellitenschüssel und Kommunikationsterminal vor städtischer Kulisse](https://xab.info/media/2026/08/31/mask-gotov-razreshit-starlink-dlya-udarov-po-rossii-no-slovo-za-belym-domom/mask-gotov-razreshit-starlink-dlya-udarov-po-rossii-no-slovo-za-belym-domom-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Musk ist laut FT bereit, der Ukraine Drohnen mit Starlink für Angriffe auf Russland bis zu 200 km von der Grenze zu gestatten, einschließlich Startanlagen für ballistische Raketen.
- Die endgültige Entscheidung muss laut Musk im Weißen Haus getroffen werden; SpaceX und Musk selbst haben die Angaben öffentlich nicht bestätigt.
- Kiew fordert zusätzliche Investitionen: Strahldrohnen, günstige Raketen und Raketen mit KI; Fedorow erklärte, „Putin versteht nur Stärke“.
- Musk hatte zuvor der Nutzung von Starlink auf russischem Gebiet zugestimmt, was auf eine mögliche Positionswende hindeutet.

Laut Financial Times, auf die sich RBC-Ukraine beruft, ist Elon Musk bereit, der Ukraine die Nutzung von Drohnen mit Starlink-Terminals für Angriffe auf russische Militärziele in einer Entfernung von bis zu 200 Kilometern von der Grenze zu gestatten. Im Fokus stehen dabei Startanlagen für ballistische Raketen. Die Initiative wurde öffentlich von Präsident Wolodymyr Selenskyj vorgebracht, der sich an Musk wandte und um eine solche Genehmigung bat. Laut Quellen des Blattes hatte der Milliardär dem ukrainischen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow bereits zuvor mitgeteilt, dass er bereit sei, die entsprechende Zustimmung zu erteilen.

### Politische Nuance: Die Entscheidung liegt beim Weißen Haus

Die zentrale Einschränkung, die Musk betont, besteht darin, dass die Frage politischer Natur ist und die endgültige Entscheidung im Weißen Haus getroffen werden muss. Selbst bei technischer Bereitschaft von SpaceX kann das Starlink-System daher nicht zur Steuerung von Drohnen außerhalb der Ukraine genutzt werden, ohne dass die US-Regierung dies genehmigt. Die Möglichkeit einer solchen Nutzung hängt im Wesentlichen von zwei Bedingungen ab: der Position Musks und der Entscheidung Washingtons. Auf Anfragen der Financial Times zu Kommentaren reagierten weder SpaceX noch Musk selbst umgehend, und Fedorow lehnte es ab, Details seiner Gespräche mit dem Milliardär preiszugeben.### Forderungen Kiews: Investitionen und „Sprache der Stärke“

Mychajlo Fedorow erklärte, dass die weitere Entwicklung der Reichweitenfähigkeiten der Ukraine einer der wirksamsten Wege sein könnte, Wladimir Putin zum Beenden des Krieges zu bewegen. Dafür seien, so seine Worte, zusätzliche Investitionen in die Bewaffnung nötig: „Wir brauchen mehr Strahldrohnen, wir brauchen günstige Raketen, wir brauchen Raketen mit künstlicher Intelligenz.“ Fedorow betonte zudem: „Man kann mit Putin keinen anderen Dialog führen … Er versteht nur Stärke.“

### Widersprüchliche Angaben

Hier gibt es zwei wesentliche Ungereimtheiten, die zu berücksichtigen sind. Erstens hatte die Ukraine zuvor bereits mit Donald Trump und Elon Musk über die Möglichkeit der Nutzung von Starlink auf russischem Gebiet zu Verteidigungszwecken verhandelt, wobei sich Musk damals gegen eine solche Variante aussprach. Die aktuelle Meldung über seine Bereitschaft bedeutet faktisch eine Positionswende, die jedoch weder von Musk noch von SpaceX öffentlich bestätigt wurde. Zweitens stützt sich die gesamte Information auf einseitige Quellen der Financial Times und die Wiedergabe durch RBC-Ukraine: Weder das Unternehmen noch der Milliarder kommentierten die Veröffentlichung, und Fedorow gab keine Details des Gesprächs preis. Bis zu einer offiziellen Bestätigung durch SpaceX und das Weiße Haus bleiben die Angaben daher auf dem Niveau eines Leaks und nicht eines bestätigten Faktums.

### Kontext: Von Verhandlungen zur Bereitschaft

Es geht um die Erweiterung der Geografie der Starlink-Nutzung über das ukrainische Territorium hinaus – zur Steuerung von Drohnen, die in der Lage sind, Ziele auf russischem Gebiet zu treffen. Wenn die Genehmigung erteilt wird, wäre dies ein Präzedenzfall für die Nutzung kommerzieller Satellitenkommunikation zur direkten Kriegsführung gegen Drittstaaten. Vor dem Hintergrund der Aussagen Kiews über die Notwendigkeit „günstiger Raketen“ und „Raketen mit KI“ wird die Frage Teil einer breiteren Debatte darüber, welche Mittel und in welchem Umfang Washington bereit ist, der Ukraine zur Verfügung zu stellen, und wie weit Musk bereit ist, seine Infrastruktur an militärische Operationen zu binden, die der politischen Genehmigung des Weißen Hauses bedürfen.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Musk bereit, der Ukraine die Nutzung von Starlink für Angriffe auf Russland zu erlauben, aber es gibt eine Nuance – FT](https://www.rbc.ua/ukr/news/mask-gotoviy-dozvoliti-ukrayini-vikoristati-1788167065.html) - Основной источник пересказа FT: обращение Зеленского, готовность Маска, условие Белого дома, цитаты Федорова.
- [Musk bereit, Angriffe auf Russland über Starlink zu erlauben, aber unter einer Bedingung – FT](https://24tv.ua/ru/mask-dal-soglasie-na-nanesenie-ukrainoj-udarov-po-rossii-s-pomoshhju-starlink-no-poslednee-slovo-za-trampom_n3132755) - Подтверждает условие; в заголовке акцент на «последнее слово за Трампом», что согласуется с формулировкой «решение в Белом доме».
- [FT: Musk hat der Nutzung von Starlink für Angriffe auf Russland zugestimmt](https://vesti.az/v-mire/ft-mask-soglasilsya-na-ispolzovanie-starlink-dlya-udarov-po-rossii-612658) - Пересказ FT; формулировка «согласился» чуть более категорична, чем «готов предоставить», что отражено в блоке противоречий.
- [Musk nannte Bedingung für Starlink ukrainischer Drohnen außerhalb der Ukraine – FT](https://glavcom.ua/ru/news/mask-nazval-uslovie-dlja-starlink-ukrainskikh-dronov-za-predelami-ukrainy-ft-1139827.html) - Подтверждает условие применения за пределами Украины и зависимость от позиции Вашингтона.

## ❓ FAQ

### Q: Was ist Elon Musk laut FT bereit, der Ukraine zu erlauben?
**A:** Musk ist bereit, die Nutzung von Drohnen mit Starlink-Terminals für Angriffe auf russische Militärziele in einer Entfernung von bis zu 200 km von der Grenze zu gestatten, einschließlich Startanlagen für ballistische Raketen.

### Q: Wer trifft die endgültige Entscheidung?
**A:** Laut Musk ist die Frage politischer Natur, und die finale Entscheidung muss im Weißen Haus getroffen werden. Ohne Genehmigung der US-Regierung wird Starlink nicht zur Steuerung von Drohnen außerhalb der Ukraine genutzt.

### Q: Haben SpaceX oder Musk diese Information öffentlich bestätigt?
**A:** Nein. Auf Anfragen der Financial Times reagierten weder SpaceX noch Musk selbst umgehend, und der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow gab keine Details des Gesprächs preis.

### Q: Was fordert Kiew für die Fortsetzung der Fernangriffe?
**A:** Fedorow erklärte die Notwendigkeit zusätzlicher Investitionen: mehr Strahldrohnen, günstige Raketen und Raketen mit künstlicher Intelligenz.

### Q: Hat Musk zuvor einer solchen Nutzung von Starlink zugestimmt?
**A:** Laut vorliegenden Angaben hatte sich Musk bei früheren Verhandlungen mit Trump und Musk über die Nutzung von Starlink auf russischem Gebiet zu Verteidigungszwecken gegen eine solche Variante ausgesprochen, was auf eine mögliche Positionswende hindeutet.